Frida Gold im Wolfhager Kulturzelt. UND: Lucas Mohr !



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Sie kamen pünktlich auf die Bühne und rockten gleich los! Der Funke sprang über und das Publikum machte mit! Nein, nicht Frida Gold…….. Lucas Mohr mit seiner Band! Ganz kurzfristig als Support Akt eingesprungen. Eine gute halbe Stunde rockten die 3 Jungs los, überzeugten mit Eigenkompositionen und einem Supersound.
Wolfhagen war warmgemacht und bereit für Frida Gold. Aber es dauerte und dauerte, obwohl alles aufgebaut und gecheckt war. Für die Fotografen der zugelassenen Medien hieß es : Fotos nur während der ersten 3 Lieder und das noch nicht einmal vom „Graben“ aus. Aus der Menge heraus sollte es sein. Strenge Security! Als es dann endlich losging bei miserablen Lichtverhältnissen und einer Sängerin, die sich vom Publikum abgewandt mehr mit dem Gitarristen beschäftigte und wenig dafür tat, dass den Berichterstattern ein brauchbares Foto gelingen könnte. 3 Lieder und die Security wurde schon unruhig. Also Kamera wegpacken. Plötzlich wurde es auf der Bühne heller und die Show nahm ihren Lauf!
Die Band um Sängerin Alina Süggeler und Bassist Andreas Weizel nannte sich Frida nach einem Song von Bosse – und fügte „Gold“ später dazu.
Professionell folgte Lied auf Lied , die eingefleischten und textsicheren Fans sangen mit.
Bei ihren kurzen Worten zwischen den Acts beschwor Süggeler immer wieder ein Zusammengehörigkeitsgefühl , irgendwie hatte es für mich etwas Esoterisches, das mir zunächst unglaubwürdig erschien.
Folgende Worte sind aus der Homepage der Gruppe:

„Mir wurde in den letzten Jahren oft Arroganz und Unterkühltheit vorgehalten, was ich lange Zeit nicht verstand. Denn in mir drin sah es so anders aus. Ich fühlte mich verletzbar und empfindsam; war so selbstkritisch und ließ mich schnell verunsichern. Ich habe genau diese Gegensätze tatsächlich erst im Laufe des Entstehungsprozesses zu diesem Album überein gekriegt. Meine eigene innere Wahrheit und die Wahrheit von außen. Angst war in den letzten Jahren mein engster Berater, und er ist wahrscheinlich der schlechteste, den man haben kann. Diese Angst gepaart mit dem Drang nach Perfektion hat vieles kontrolliert. Zu oft habe ich mich hinter meinem Look und einer Attitude versteckt, einfach aus Angst, ich selbst zu sein.“
Vielleicht ist Alina Süggeler noch nicht ganz dort angekommen wo sie hin will. Aber , wer ist das schon?
Die Show nahm jedenfalls Fahrt auf, immer mehr Zuschauer verließen die bestuhlte Tribüne, um vor der Bühne abzurocken. Die Elektro-Pop-Band riss mit. Spätestens bei der Unplugged Session war ich auch wieder mit Frida Gold im Reinen. Der Hit “ Wovon sollen wir träumen“ entließ die verschwitzten und glücklichen Fans nach Hause zum weiterträumen.
© M.Kittner                                                Fotos: M.Kittner



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