Kostprobe und Premiere DIE RÄUBER – 2 Welten, 2 Regisseure



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Von Foto © H.-P. Haack

Von Foto © H.-P. Haack

Die Räuber

von Friedrich Schiller

 

Kostprobe: Mittwoch, 28. September, 19.30 Uhr, Schauspielhaus

Einführung: 19.15 Uhr, Schauspielfoyer

Premiere: Samstag, 1. Oktober, 19.30 Uhr, Schauspielhaus
nächste Vorstellungen: 8., 13. und 23.10.,19.30 Uhr, Schauspielhaus

 

Inszenierung: Markus Dietz / Philipp Rosendahl, Bühne: Mayke Hegger, Kostüme Höfische Welt: Mayke Hegger, Kostüme Räuberwelt: Katharina Faltner,  Komposition und Sounddesign Marco Mlynek

 

Mit Jürgen Wink (Graf von Moor), Hagen Bähr (Karl), Konstantin Marsch (Franz), Ingrid Noemi Stein (Amalia von Edelreich), Rahel Weiss (Spiegelberg), Maria Munkert (Schweizer), Lauren Rae Mace (Grimm), Markus Schön Eleve (Schufterle), Aljoscha Langel (Roller), Lukas Umlauft (Hemann), Uwe Steinbruch (Daniel)

 

Von Ludovike Simanowiz - Neue Deutsche Biographie, hrsg. von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften durch Hans Günter Hockerts, redigiert von Franz Menges, Bernhard Ebneth, Stefan Jordan, Claus Priesner, Maria Schimke und Regine Sonntag, 22. Band: Rohmer-Schinkel, mit ADB & NDB-Gesamtregister auf CD-ROM, zweite Ausgabe; Verlag Duncker & Humblot, Berlin 2005, XVI und 816 S., ISBN 3 428 11203-2 bzw. 3 428 11291-1http://idw-online.de/pages/en/image18163, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=23428

Von Ludovike Simanowiz – Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=23428

Schiller hat in seinem Erstlingswerk die brennenden Fragen, die die Aufklärung aufwarf, wie in einer theatralen Versuchsanordnung durchgespielt: Was passiert, wenn ein Mensch alle Moral hinter sich lässt und die Welt rein materialistisch betrachtet? Und was, wenn ein anderer,  in seinem hochfliegenden Idealismus enttäuscht, sich statt an seinem Vater an der ganzen Welt zu rächen beschließt? Es betreten die Bühne: Franz und Karl Moor, zwei Brüder, die im Laufe von fünf Akten die Welt in Schutt und Asche legen.
Zwei Schicksale, zwei Dramen in einem: Während Franz in einer familiären Intrige die Macht im Schloss an sich reißt, kämpft sich sein Bruder Karl als Chef einer Räuberbande durch die Wälder. Zwei Welten, die durchaus ihren eigenen Gesetzen folgen.
Vermutlich erstmals in der Aufführungsgeschichte dieses Stückes werden sich am Staatstheater Kassel zwei Regisseure jeweils einer dieser Welten annehmen:
Markus Dietz inszeniert die Welt des Schlosses, der junge Regisseur Philipp Rosendahl nimmt sich die Welt der Räuber vor, die aus gekränkter Ehre zur Gewalt greifen. Die beiden Regisseure arbeiten unabhängig voneinander, bis dann bei den Endproben die beiden Stränge sich wieder zu einem Stück zusammensetzen.

In dieser Inszenierung stellen sich vier der Neuen im Schauspielensemble vor: Hagen Bähr als Karl, Konstantin Marsch als Franz, Lukas Umlauft als Hermann und Rahel Weiss als Spiegelberg.

 

Einblicke in die Produktion ermöglicht am Mittwoch, 28. September, 19.30 Uhr, die »Kostprobe« für 6,50 Euro Eintritt. Karten für die „»Kostprobe«, die Premiere und für die Folgevorstellungen sind erhältlich an der Theaterkasse, Tel. (0561) 1094-222, und online unter www.staatstheater-kassel.de

 

(CB)



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