Montessori Theaterschule Kassel beim Kulturfrühling Lohfelden



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Der Löwenhof als Western-Saloon (Foto: Rainer Sander)

Der Löwenhof als Western-Saloon (Foto: Rainer Sander)

Lohfelden/Kassel. Der Löwenhof in Lohfelden war für zwei Tage eine prächtige Western-Kulisse. Die Montessori Theaterschule aus Kassel gastierte – wie in jedem Jahr – zum Kulturfrühling in Lohfelden diesmal nicht im Bürgerhaus. Zu echt ist die Kulisse in der „Gastro-Scheune“ des Fehrschen Anwesens. Zünftig mit einer Saloon-Schlägerei und Musik aus „Spiel mir das Lied vom Tod“ begann das Spektakel, das die Leiterin der Kasseler Theaterschule, Petra Sturm-Thomas, perfekt inszeniert und mit bekannter Musik untersetzt hatte.

 

Heiße Cancan (Foto: Rainer Sander)

Heiße Cancan (Foto: Rainer Sander)

Da flogen nicht nur Fäuste, zu Cancan Rhythmen flogen auch Beine in einem echten Saloon. Es gab außerdem einen richtigen Knast, eine Kirche, einen Markt und das alles nebeneinander im Western-Löwenhof auf großer Bühne vor riesigem Publikum. Freitag und Samstag war der Saloon mit Western-Menü ausverkauft. Und es hätte vermutlich für ein oder zwei weitere Veranstaltungen gereicht. Zu Recht, denn die jugendlichen und erwachsenen Schüler der Montessori Theaterschule waren allesamt gut drauf.

 

 

Besinnlicher Gospel (Foto: Rainer Sander)

Besinnlicher Gospel (Foto: Rainer Sander)

Zusammen mit Ballettschule und Tanzschule

Wie schon in den vergangenen Jahren erfolgte die Inszenierung in Kooperation mit der Tanzschule Meyerrose sowie der Sport und Ballettschule Kassel-Harleshausen. Insgesamt waren 45 Akteure auf der Bühne, darunter auch ein echter Gospelchor und sie zeigten, was sie in den letzten Monaten gelernt hatten. Einige von ihnen wollen den Weg beruflich weitergehen, als Theaterpädagogen oder Schauspieler.

Das begeisterte Publikum verfolgte die westerntypischen Differenzen zwischen den Blue-Birds und den Black-Birds, die Massenverhaftung, Tänze auf der Hauptstraße, Gauner und Schurken, einen stets betrunkenen Pfarrer, gottbeseelte Wanderpredigerinnen, Saloon-Gils, einen schießwürdigen Sheriff und am Schluss sowieso ein Happy End.

 

Mord und Totschlag (Foto: Rainer Sander)

Mord und Totschlag (Foto: Rainer Sander)

Geschickt hatte Frau Sturm-Thomas bekannte Titel wie „Wanted Dead Or Alive“ von „Guns n‘Roses“, das Traditional „West Virginia“, „Sweet Home Alabama“ von Lynyrd Skynyrd oder „Knocking On Heavens Door“ aus der Feder von Bob Dylan aus dem Western-Klassiker „Pat Garrett jagt Billy The Kid“ eingebaut und alles wurde Live gesungen.

An beiden Abenden ging die Show mit Standing Ovations in Carson-Town zu Ende und man darf gespannt sein, was die Truppe im nächsten Jahr auf die Bühne zaubern wird. (rs)

 

Mord und Totschlag (Foto: Rainer Sander)

Mord und Totschlag (Foto: Rainer Sander)

Das große Finale (Foto: Rainer Sander)

Das große Finale (Foto: Rainer Sander)

Flotte Tänze (Foto: Rainer Sander)

Flotte Tänze (Foto: Rainer Sander)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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