Torsten Sträter sorgte für Lachsalven im Wolfhager Kulturzelt

Torsten Sträter – „Es ist nie zu spät unpünktlich zu sein“
Der Sträter. Der Typ aus dem Ruhrgebiet mit der Mütze.
Bei seinem Auftritt im Wolfhager Kulturzelt geht es um alles: die Macht der Entspannung, Erziehung, Sex, Bratwurst, die heilende Kraft der Musik und um den Vater des Gedankens. Eigentlich geht es um nichts. Der angekündigte Rote Faden ist nicht zu erkennen. Immer wieder schweift Sträter ab, obwohl er immer wieder sagt, dass er zum eigentlichen Programm zurückkehren will. Ob es überhaupt eins gibt? Zwischenrufe, das Husten eines Besuchers oder eines Zuspätkommers: Alles wird aufgegriffen und in eine lustige Geschichte verwandelt. Ganz schön spontan der Sträter! Und sehr unterhaltsam!
Es wird ein Abend in sonorstem Deutsch, eine große Tüte Pointen lässig runtergebrummt – dazu, dazwischen, oben drüber: Geschichten, die man mal nicht von YouTube oder aus dem TV kennt. Es geht um von ihm missbrauchte Staubsauger-Roboter, Thermomix und Vorwerk Staubsauger, Santiano und Musik-Downloads.
Eigentlich hätte ich ein wenig politisches Kabarett erwartet. Aber Politik fand nicht statt. Egal, die Zeit verging im Fluge, es war mal wieder ein toller Abend im Wolfhager Kulturzelt.
M.Kittner                                     © Fotos: M.Kittner

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