Vortrag: Literarische Vereinigungen in Kassel von 1830 bis 1930

Von der „Stiftshütte“ zur „Freien Feder“ geht es in dem Vortrag von Karl-Heinz Nickel über literarische Vereinigungen in Kassel zwischen etwa 1830 und 1930 am Mittwoch, 25. Januar, um 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek im Rathaus.

Im vereinsseligen 19. Jahrhundert und besonders nach der Auflösung des Kurstaates 1866 haben auch die hessischen und Kasseler Dichter im regionalen und lokalen Rahmen eine festere Bindung durch Vereinsgründungen versucht, um ihre Profession zunächst im regionalen Bereich zu stärken und möglichst auch auf nationaler Ebene gemeinsam mehr Aufmerksamkeit zu erreichen. Obwohl die Vereinigungen nur eine kurze Lebensdauer hatten, gehören sie zum Charakteristikum dieser Epoche und erlauben einen Blick auf Konzeption und Produktion der Literatur dieser Zeit.

So heißt das Motto der „Stiftshütte“ »Eintracht Hält Macht«, und die Eröffnungsode vermeldet den Beginn einer neuen literarische Epoche: »Die Zeit, da über Hessens Gauen // Das Morgenroth der Dichtung flog«.

Beteiligt an diesen Vereinen waren unter anderem die Schriftsteller Franz Dingelstedt, Karl Altmüller, Valentin Traudt, Georg und Ludwig Mohr, Carl Preser, Hugo Frederking, Konrad Berndt und Louis Wolff.

Karl-Heinz Nickel, versierter Kenner der Kasseler und nordhessischen Literaturgeschichte, stellt in seinem vierten Vortrag der Reihe „Aus der Kasseler Literaturgeschichte“ die literarischen Vereinigungen vor.

Der Eintritt beträgt vier Euro.

Quelle: Stadt Kassel (JH)

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