Neue Biere braucht das Land!



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Frank Bettenhäuser bei der Präsentation im Gär- und Lagekeller der Brauerei (Foto: Rainer Sander)

Frank Bettenhäuser bei der Präsentation im Gär- und Lagekeller der Brauerei (Foto: Rainer Sander)

Ein neues Helles aus Baunatal

Baunatal. Es liegt im Trend, es gehört zum Zeitgeist der Bierkultur. Neue Biere passen zum Lifestyle heutiger Generationen. War vor wenigen Jahrzehnten die Biervielfalt auf Pils und Export beschränkt, folgt der Geschmack der Biertrinker heute der Fantasie von Bierbrauern, immer wieder neues auf den Markt zu bringen und die Geschmacksnerven entweder herauszufordern oder zu verwöhnen – oder beides. Was die Fernseh-Biere nicht schaffen, das gelingt den kleinen Bierbrauern immer besser: Echte Geschmacksvielfalt und ausgefallene, hochwertige Biersorten mit qualitativem Anspruch und echter Braukunst ohne die Langeweile der Massenproduktion und geschmacklicher Gleichschaltung.

„Unser Helles, ist das erste Helle aus der Region und die mildere Alternative zum eher hopfenbetonten Luxus Pils“, so Brauereichef Frank Bettenhäuser gestern zu den geladenen Gästen bei der Präsentation seiner neuesten Bierspezialität.

Retro ist in – der Geschmack aus dem Süden

Bis in die 60er Jahre wurden viele verschiedene Biere ganz einfach unter dem Namen „Helles“ angeboten. Erst nach und nach setzte sich die Pilsener Braukunst durch und das Pils verdrängte hierzulande das Helle von seinem Platz. „Helles Bier ist vielen Nordhessen sicher aus dem Urlaub in den Bergen bekannt, denn in Bayern ist das Helle auch heute noch ein Grundnahrungsmittel, das zu den meisten Mahlzeiten selbstverständlich mit dazu gehört“, so Bettenhäuser.

Irgendwie ist das Helle damit auch ein Urlaubsbier. Und „Retro“ liegt ohnehin gerade mega im Trend. Hütt Helles ist ein typisches untergäriges Bier, das insgesamt länger gären und auch lagern muss, um sein volles Aroma zu entwickeln. Seinen Namen hat es vor allem aufgrund seiner goldgelben Farbe, die an erntereife nordhessische Gerstenfelder erinnert – ein klassisches Vollbier der süffigen Art.

Es überzeugt, das neue Helle (Foto: Rainer Sander)

Es überzeugt, das neue Helle (Foto: Rainer Sander)

Milder Geschmack – nicht nur für weibliche Geschmacksnerven

Während das Pils ein eher spritzig-herbes Bier ist, ist das Helle weniger stark gehopft und dadurch auch milder im Geschmack. „Diesen süßen, malzaromatischen Geschmack hat unser Braumeister Sascha Nicolai durch die Zugabe von hochwertigem Opal Aroma-Hopfen und feinsten Spezialmalzen erreicht. Eine gelungene Geschmackskomposition“, so Bettenhäuser weiter. Nach dem Einbrauen reift Hütt Helles bei niedrigen Temperaturen, bevor es, blank filtriert, strohgelb in 0,5 Liter Flaschen abgefüllt wird.

Auch in der Szene-Gastronomie wird diese Biersorte gut ankommen, davon kann man bereits jetzt ausgehen. 1500 Hektoliter sind das Verkaufsziel der Brauerei für das Jahr 2016. Vor allem die jüngeren Generationen soll und wird das neue Bier ansprechen, wenn auch bei der ersten Präsentation, das „Mittelalter“ dominierte – aber auch denen schmeckte das „Helle“.

Helles_04Mehr Malz als Hopfen – Anbau in der Region

In den „Bierhimmel“ von Baunatal hatte Frank Bettenhäuser eingeladen. Im zünftigen Bierzelt und dem Gär- und Lagekeller fand der Erstausschank der neuen Kreation statt, bei der die Rohstoffe aus der Region kommen. Bei den anwesenden Landwirten, mit der die Hütt-Brauerei seit zwei Jahren zusammenarbeitet, bedankte sich der Brauereichef besonders. „10 Prozent der von uns benötigten Jahresmenge an Sommer-Braugerste kommen durch Ihre Unterstützung derzeit aus unserer Region und es wird jährlich mehr. Unser Projekt „Hier wächst ein Hütt“ macht mich sehr stolz. Besonders, weil es gar nicht so einfach ist, diese hochwertige Braugerste in unserer Klimazone anzubauen. Vielen Dank für Ihren Einsatz“.

Gebraut mit Braugerste von den Feldern nordhessischer Bauern, können die Bierfreunde Hütt Helles als regionale Bierspezialität ab sofort erhalten. Ein echter Genuss für Auge und Gaumen. Ehrlich und in der nordhessischen Heimat tief verwurzelt. „So sind wir Nordhessen und so lieben wir unser Bier!“

 



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