Verhüllungsarbeiten der documenta 14 haben begonnen

Nach der ersten documenta 14 Performance des Ghanaers Ibrahim Mahama, lockte der Künstler heute wieder die internationale Presse nach Kassel. Es gilt in den nächsten Tagen, die zusammengenähten Jutesäcke ihrer „ Bestimmung zu übergeben“. Die großflächigen Bahnen aus kleinen und großen, alten und neuen Jutesäcken (nicht nur aus Ghana) sollen die historische Torwache an der Wilhelmshöher Allee verhüllen. In den letzten Wochen wurden am Gebäude die notwendigen Vorbereitungen getroffen. Stabile Alurohre mit Stahlverstrebungen und Stahlseilen wurden an beiden Gebäuden montiert. Hubwagen bringen die Helfer des Künstlers in die Höhe, wo die großen Bahnen sorgfältig eingehangen und dann herabgelassen werden. Mahama beobachtet die Aktion von unten und gibt Anweisungen. Es wird einige Tage dauern bis beide historische Gebäude vollständig verhüllt sind. Wie immer bei der Kunst stellt sich die Frage: Was will der Künstler uns mit seinem Werk sagen? Ich zitiere:“ In diesen Säcken materialisiert sich die Geschichte des Welthandels.“
© M.Kittner                                 Fotos: M.Kittner

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