Reden auf Weihnachtsfeiern: Chance für Dank und Motivation

19. November 2016
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weihnachtsredeZum Jahresende steht die obligatorische Weihnachtsfeier an. Neben Häppchen, Punsch und Keksen gehört dazu auch eine Ansprache der Vorgesetzten oder Vorsitzenden. Für viele ist, eine Rede zu halten, ein notwendiges Übel. Dabei ist sie ein hervorragendes Führungsinstrument: Eine gute Rede vermittelt Wertschätzung und motiviert Mitarbeiter, Mitglieder und ehrenamtliche Kräfte für das kommende Jahr.

Eine wirkungsvolle Rede braucht eine gute Vorbereitung. Denn wer sich erst beim Aperitif überlegt, was er gleich sagen möchte, läuft Gefahr, den roten Faden zu verlieren. „Ohne Vorbereitung kommen ungeübte Redner und Rednerinnen von Hölzchen auf Stöckchen. Sie vergessen Wesentliches, beispielsweise den Dank an die Mitarbeiter, Kollegen und Mitglieder“, weiß Christian Gasche von der Regionalgruppe Rhein-Main-Neckar, Verband der Redenschreiber deutscher Sprache (VRdS). Die Folge: „Die Aufmerksamkeit der Zuhörenden schwindet.“ Christian Gasche rät daher, sich im Vorfeld Zeit zu nehmen, um Ziele und Botschaften der Rede festzulegen.

„Fragen Sie sich ganz konkret: Was will ich erreichen? Welche Botschaften sollen sich die Zuhörenden merken?“ Hilfreich ist es, die Antworten auszuformulieren, auch wenn der Redner später frei spricht oder mit einem Stichwort-Manuskript vorträgt. Die Inhalte brauchen Struktur, damit die Zuhörenden leicht folgen können. „Wählen Sie einen ansprechenden Einstieg. Ein Zitat oder eine persönliche Geschichte. Knüpfen Sie dann einen roten Faden um die drei wichtigsten Argumente.“

Tipps für Lob und Anerkennung: Wertschätzung für Mitarbeiter und Mitglieder

Das Jahresende ist ein guter Zeitpunkt, Mitarbeitenden, Kollegen und Mitgliedern für ihr Engagement zu danken. Lob und Anerkennung sind starke Motivatoren. „Doch das ist hohe Kunst“, so Gasche. Denn es gelte, niemanden zu vergessen und dennoch keine endlosen Namenslisten vorzutragen. Mein Tipp: „Danken Sie nicht nur ‚Frau Müller‘, sondern ‚Frau Müller und ihrem Team‘.“ So wird niemand vergessen.

Tipps zur Verständlichkeit: Bildreiche Sprache und Anekdoten

Eine Rede kann nur unterhalten, begeistern und motivieren, wenn sie auch von allen verstanden wird. „Vermeiden Sie daher ‚Fachchinesisch‘ und lange Schachtelsätze“, rät Gasche. Besonders eindringlich und überzeugend wirken Sachverhalte, wenn sie nicht nüchtern aufgeführt, sondern mit Worten „bebildert“ werden – etwa durch anschauliche Beispiele aus dem Arbeits- oder Vereinsalltag sowie Anekdoten. Aber Vorsicht: „Scherze werden vom Publikum sehr unterschiedlich aufgenommen. Testen Sie Ihre Rede am besten zuvor mit Vertrauenspersonen auf Ihre Wirkung.“

Tipps zum Vortrag: Gestik und Mimik vorher üben

Wie gut eine Rede ankommt, hängt auch davon ab, wie sie vorgetragen wird. „Gerade wer ein ausformuliertes Redemanuskript abliest, spricht oft zu schnell“, weiß Gasche. „Setzen Sie daher Pausen. Damit steigern Sie die Aufmerksamkeit.“ Sein Tipp: „Nehmen Sie Blickkontakt auf, zählen Sie wortlos ‚21, 22‘ und fahren Sie dann fort.“ Nicht zu vergessen: Auch der Körper spricht mit. Eine zu starre Haltung irritiert ebenso wie fahrige Bewegungen. „Stehen Sie sicher auf beiden Beinen. Halten Sie Ihre Hände offen ungefähr in Nabelhöhe und setzen Sie Gesten und Schritte bewusst ein. Am besten trainieren Sie den Vortrag vorher. Üben Sie Ihre Gesten und Mimik vor dem Spiegel, wenn Sie keinen Coach einsetzen wollen.

Tipps zum Ende der Rede: Bringen Sie Ihre Kernbotschaft auf den Punkt

Der Schluss der Rede bietet noch einmal die Möglichkeit, die eigene Souveränität zu unterstreichen. „Verlassen Sie Ihre Redeposition daher nicht überstürzt“, so Gasche. „Sprechen Sie einen Schlusssatz, der Ihre Botschaft auf den Punkt bringt. Bleiben Sie noch einen kurzen Moment stehen und nehmen Sie Blickkontakt auf. Geben Sie Ihren Zuhörern gute Wünsche mit auf den Weg.“ Dann kann gefeiert werden.

Unterstützung durch Profis: Bundesweit freie Redenschreiber in VRdS-Datenbank

„Reden sind ein wichtiges Instrument der Mitarbeiterführung“, betont Gasche. „Gerade in Vereinen, in denen sich viele Ehrenamtliche engagieren, ist eine gute, wertschätzende Ansprache die wichtigste Währung für Anerkennung und Wertschätzung.“ Die Krux: Die Vorbereitung kostet Zeit. Und Zeit ist in Unternehmen und Vereinen knapp. Hier können freie Redenschreiber helfen. „Externe Profis hören genau zu, stellen gezielt Fragen und erstellen ein Manuskript, das zum Anlass und zum Redner passt“, erklärt Gasche.

Quelle: SIGMA COMMUNICATION, Christian Gasche



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