ZZF empfiehlt: In der Weihnachtszeit Heimtiere nur nach gründlicher Vorbereitung anschaffen

Hunde von blu-news.org unter CC-BY 3.0

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Wiesbaden (ots) – Es wird gebacken, eingekauft, geschmückt: Die Vorbereitungen für die Weihnachtstage laufen bereits auf Hochtouren. Viele Tierliebhaber nutzen das Fest für eine größere Anschaffung und möchten ein Tier bei sich aufnehmen. Besonders Kinder wünschen sich zu Weihnachten einen Hund, eine Katze oder Fische. Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF) rät: Am besten jetzt schon mit der Planung für den tierischen Mitbewohner beginnen. Denn damit der Einzug des Tieres für Halter und Tier ein schönes Erlebnis wird, ist eine gründliche Vorbereitung wichtig.

„Tierfreunde sollten sich zunächst im Zoofachhandel über die Bedürfnisse des gewünschten Tieres und die Haltungsbedingungen informieren“, empfiehlt ZZF-Präsident Norbert Holthenrich. Es muss geprüft werden, ob das Heimtier zur jeweiligen Lebenssituation passt und sich mit beruflichen Verpflichtungen vereinbaren lässt. „Möchte eine Familie eine Katze oder einen Hund bei sich aufnehmen, sollte man sich nicht nur über geeignetes Zubehör, sondern auch über Faktoren wie Zeit und Kosten Gedanken machen“, sagt Norbert Holthenrich. Besonders Nicht-Tierhaltern sei zunächst nicht bewusst, wie viel Aufwand das Zusammenleben mit einem Tier erfordere. All dies müsse zunächst abgeklärt werden, damit der Beschenkte nicht nach kurzer Zeit das Interesse an dem Tier verliert und es im Tierheim landet.

Aquarium muss mehrere Wochen einlaufen
Eine gründliche Vorbereitung hat auch ganz praktische Gründe: Ein Aquarium muss eingerichtet und bepflanzt sein und 16 bis 21 Tage lang einlaufen, bevor Fische sich dort wohl fühlen. In dieser Zeit entwickeln sich Filterbakterien, die später die Futterreste und Ausscheidungen der Fische in ungiftige Stoffe umbauen.

Auch ein Gehege für Kleinsäuger sollte bereits aufgebaut und mit Heu eingerichtet sein, damit die Tiere direkt einziehen und sich an ihre neue Umgebung gewöhnen können.

Um beispielsweise Schlangen und Bartagamen artgerecht zu halten, müssen Terrarianer zunächst die Wärme- und Lichtversorgung sicherstellen.

„Für Hunde und Katzen sind die zumeist trubeligen Weihnachtstage als Einzugstermin nicht geeignet, weil sich Tier und Halter nicht in Ruhe kennen lernen können“, erklärt Norbert Holthenrich.

 

Quelle: Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands e.V. (ZZF)

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