1:0 – Derby-Sieg gegen Baunatal

aDSC_6465Der KSV Hessen hat am Dienstagabend das Regionalliga-Derby gegen den KSV Baunatal gewonnen. Vor 3.400 Zuschauern, die bei teilweise widrigen Witterungsbedingungen im Auestadion waren, erzielte der 19-jährige Mike Feigenspan in der 28. Minute das Tor des Tages.

Bei den Löwen standen gegenüber dem Spiel in Elversberg Ingmar Merle und Enno Gaede in der Startelf, auch Benjamin Girth spielte von Beginn an.
Nach einem durchaus selbstbewußten Start des KSV Hessen hatten die Gäste die erste dicke Torchance: In der 7. Minute tauchte plötzlich Nico Schrader völlig frei vor Kevin Rauhut auf, zielte aber am rechten Torpfosten vorbei. Bis zum Strafraum spielte Baunatal gefällig mit, „vor dem Tor fehlte uns dann aber die Zielstrebigkeit und Konsequenz“, analysierte der enttäuschte Gästetrainer Tobias Nebe. „Baunatal hat viel investiert und ist ein extrem hohes Risiko gegangen“ lobte dagegen Kassels Trainer Matthias Mink den überraschend offensiv ausgerichteten Gegner. Der KSV verlor zunächst viele Bälle und „stand“, so Mink, „zu weit vom Gegner weg.“aDSC_6578

Dennoch gelang den Löwen in einem spannungsgeladenen und von Zweikämpfen geprägten Derby die Führung: Der 19-jährige Mike Feigenspan luchste Baunatals Verteidiger Daniel Borgardt den Ball ab und behielt freistehend vor Torwart Niklas Hartmann die Nerven. Mit der Führung im Rücken wurde das Spiel des Favoriten sicherer. Der überragende Feigenspan hätte zu Beginn der zweiten Halbzeit die Partie entscheiden können: Zunächst schnappte er sich in der 53. Minute den Ball in der eigenen Hälfte und scheiterte nach einem 50-Meter-Sprint an Torwart Hartmann, bevor er fünf Minuten später mit einem Schuss aus 16 Metern nur den linken Pfosten traf. „Wenn er den rein macht, wäre der Deckel drauf gewesen“, bedauerte Mink. So mussten die Löwen bis zur letzten Minute zittern. Am Ende hing der Sieg des Favoriten an einem ganz dünnen Faden, Baunatals Andreas Pollasch traf drei Minuten vor Spielende nur die Latte des Kasseler Tores. Auf der anderen Seite hatte Feigenspan die Entscheidung auf dem Fuß, scheiterte aber nach einer tollen Einzelleistung an Hartmann.
Geprägt war die zweite Halbzeit von unwetterartigem Sturm und Regenfällen. „Ein geordneter Spielaufbau war gar nicht mehr möglich“, räumte Tobias Nebe ein.

© Info: O. Zehe Fotos: M.Kittner

 

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