2:0 – Souveräner Löwen-Sieg gegen Kaiserslautern



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Auf 40 Punkte kommen – das war das erklärte Ziel von KSV-Trainer Tobias Cramer vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern II. Hat geklappt! Vor 1.605 Zuschauern gelang dem KSV Hessen am Samstagnachmittag ein nie gefährdeter 2:0 Heimsieg gegen die Pfälzer. Bereits vor der Pause machte Sebastian Schmeer, der in der 27. und 42. Minute zwei Treffer erzielte, alles klar. 

Bei den Löwen stand Sebastian Schmeer wieder in der Startelf, dafür musste Adrian Bravo Sanchez zunächst auf der Bank bleiben. Auch Lucas Albrecht war nach abgesessener Gelb-Sperre wieder von Beginn an mit dabei, dafür rückte Sergej Evljuskin ins Mittelfeld.
Kaiserslautern machte von Beginn an die Räume dicht, stand bei Kasseler Angriffen hinten mit einer Sechser-Abwehrkette, die zunächst wenig zuließ. Dosenöffner für den KSV war eine Szene in 14. Minute: Der Lauterer Innenverteidiger Bernard Kyere brachte kurz vor der Strafraumgrenze Sebastian Schmeer zu Fall – Schiedsrichter Tobias Endriß zückte sofort die rote Karte. Eine Szene, die durchaus kontrovers diskutiert wurde. War Kyere letzter Mann oder nicht? Kaiserslautern Trainer Hans Werner Moser kochte vor Wut: „Das war eine katastrophale Fehlentscheidung.“ Auch Tobias Cramer sah keinen Feldverweis: „Die rote Karte war keine rote Karte.“ Es gab auch andere Stimmen, die von einer durchaus berechtigten Entscheidung sprachen. Wie auch immer. Sebastian Schmeer sagte nach dem Spiel zur HNA, dass er berührt wurde. Bleibt die Frage offen, ob Schmeer letzter Mann war oder nicht.
In jedem Fall spielte diese Schiedsrichterentscheidung den Löwen in die Karten. Moser beorderte Mittelfeldspieler Marius Grösch in die Innenverteidigung, der Pfälzer Abwehrriegel bekam die ersten Löcher. Und die nutzten die Löwen, insbesondere Basti Schmeer. In der 24. Minute wurde zunächst ein Schuss von Tobias Damm abgeblockt, doch der Ball landete bei Sebastian Schmeer, der ganz souverän zum 1:0 traf. Danach verpasste Damm aus kurzer Distanz (32.), bevor Basti Schmeer drei Minuten vor dem Halbzeitpfiff auf 2:0 erhöhte. Nach einer Flanke von Tim Philipp Brandner konnte Kaiserslauterns Torwart Jan-Ole Sievers zunächst abwehren, bevor Schmeer im Nachschuss traf. Und die Gäste? Die blieben insgesamt zu harmlos, um die Löwen in Gefahr zu bringen. Alleine Tino Schmidt hatte in der 35. Minute eine gute Gelegenheit, als er frei vor Hartmann scheiterte.
Im zweiten Durchgang hatte Sebastian Schmeer die große Chance auf seinen dritten Tagestreffer. Nach einem Foul an Frederic Brill entschied Endriß in der 52. Minute auf Elfmeter, doch den zirkelte der Kasseler Torjäger etwas zu präzise an den linken Torpfosten. Später hatten dann noch der eingewechselte Yassine Khadraoui und Sascha Korb zwei große Gelegenheiten, das Ergebnis nach oben zu schrauben, doch trafen sie jeweils innerhalb weniger Sekunden nur Latte und Pfosten (85.).
Ein souveräner Sieg der Löwen, auch wenn Tobias Cramer monierte, dass es „von unserer Seite ein nicht hoch qualitatives Spiel war“. Egal. Die Löwen haben nun 40 Punkte auf ihrem Konto, der Abstand zu den hinteren Tabellenregionen bleibt zunächst komfortabel. Ein Ruhekissen sind die 40 Zähler freilich nicht. Die Liga ist ist nur durch ihre Unberechenbarkeit berechenbar.
Weiter geht es für den KSV bereits am kommenden Freitag (17. März, 19 Uhr) beim FC Homburg, bevor eine Woche später der von Ex-Trainer Matthias Mink trainierte TSV Steinbach im Auestadion gastiert (24. März, 19 Uhr).
© Info: O.Zehe                                             Fotos: M.Kittner



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