2:3 – Huskies im Derby erstmals geschlagen

In der mit 5215 Zuschauern gefüllten Eisporthalle empfingen die Kassel Huskies am Sonntag ihren großen Rivalen aus Frankfurt. Die Huskies mussten dabei auf die Langzeitverletzten Saeftel und Heinrich, sowie auf Lehikoinen, Wycisk und Lambacher als überzählige Ausländer bzw. Ü23Spieler verzichten. Bei den Löwen fehlten unterdessen Proske, Ratajczyk, MacLeod, RinkeLeitans und Reimer. Zudem gab Adriano Carciola, der im Tausch mit Schlager an die Fulda zurückkehrte, sein Heimdebute im ECK-Trikot.
Die zahlreich angereisten, aber überwiegend nicht in orange gekleideten, Löwen-Fans mussten gleich in der ersten Minute eine Strafe gegen Richard Mueller hinnehmen. Das anschließende Powerplay konnten die Hausherren trotz guter Chancen von Hanusch und Downing jedoch nicht nutzen. In der vierten Spielminute tauchte Clarke Breitkreuz frei vor Markus Keller auf, jedoch versprang ihm bei der Annahme die Scheibe.
Eine Minute später lies Jack Downing die heimischen Zuschauer das erste Mal jubeln, als er nach Zuspiel von Hanusch am langen Pfosten nur noch zum 1:0 einschieben musste. In der Folge erspielten sich die Huskies die besseren Chancen. Am Ende einer Unterzahl legte sich Klinge jedoch den Puck zu weit vor und Carciola scheiterte an Jaeger (8.)
Nach gut zehn Minuten war Keller in eigener Unterzahl zur Stelle und Stephan verfehlte per Rückhand knapp das Ziel. Auf der Gegenseite machten die Huskies es besser: Jens Meilleur zog von der blauen Linie krachend ab und traf zum 2:0. Als noch rund eineinhalb Minuten im ersten Drittel zu spielen waren, bejubelten die Gäste den vermeintlichen Anschluss, das Tor wurde jedoch nach kurzer Beratung der Unparteiischen nicht gegeben, da das Spiel bereits abgepfiffen war.
Zu Beginn des Mittelabschnittes konnte keines der Teams dem Spiel seinen Stempel aufdrücken, wobei Frankfurt mit Stretch (23.) und Tomassoni (25.) noch die besseren Möglichkeiten hatte, während bei Kassel die Angriffe eher der Entlastung dienten. Nachdem MacKenzie und Hungerecker in Überzahlt ihre Chancen ausließen die Führung auszubauen, machte Jarrett es in der 29. Minute besser und schloss eine Drei-auf-Eins-Situation erfolgreich zum 2:1 Anschluss ab. Von dem Treffer beflügelt legte Gawlik im Power-Play nach, in dem er den Puck zum Ausgleich unter die Latte, nagelte und Keller keine Chance lies (32.). In einer hitzigen Schlussphase konnte keine der beiden Mannschaften noch richtige Torgefahr entfachen. Kassel kassierte noch zwei Strafzeiten, so dass die Gäste mit zwei Mann mehr in das Schlussdrittel starteten.
Doch die Fuldastädter überstanden diese Phase auch dank eines gut reagierenden Markus Keller. In einer Begegnung, die immer zerfahrener wurde, waren es nun wieder die Huskies, die sich mit mehr Druck durch Maginot (43.) und Klinge (47.), klare Chancen erspielten. Auf der anderen Seite vergaben Pistilli (48.) und Clarke Breitkreuz zwei gute Gelegenheiten um die Löwen in Führung zu bringen. In der 51. Minute nutzten die Frankfurter erneut ein Power-Play, als Keller ein durch Clarke Breitkreuz abgefälschter Gawlik-Schlagschuss durch die Hosenträger rutschte und der Puck zum 2:3 über die Linie trudelte.
Die Huskies gaben das Spiel noch nicht verloren und kamen durch Pimm (53.) und Hungerecker (54.) zu durchaus guten Gelegenheiten das Spiel auszugleichen. Das Powerplay, in dem die Löwen zwei Mal trafen, machte jedoch an diesem Abend den entscheidenden Unterschied, so dass Frankfurt nicht unverdient den ersten Saisonsieg über die Huskies einfuhr.

Huskies Medienteam / M.Kittner

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