3. Silbersee-Open: Andrei Betea gewinnt mit der Frisbee-Scheibe

Mitten durchs Gestrüpp (Foto: Rainer Sander)

Mitten durchs Gestrüpp (Foto: Rainer Sander)

Christian Plaue bester Nordhesse bei Disc-Golf-German-Tour-Turnier am Silbersee

Frielendorf | Grebenstein. Es ist faszinierend dabei zuzusehen, wenn die Künstler mit der Frisbee-Scheibe am Silbersee unterwegs sind. Am Wochenende fanden die 3. Silbersee-Open im Disc-Golf statt, ein Turnier der Kategorie B im Rahmen der German-Tour, zugleich die höchste in dieser Serie gespielte Turnier-Klassifizierung.

TuSpo Grebenstein e.V. als Veranstalter in Frielendorf

40 Spielerinnen und Spieler waren dem Aufruf des TuSpo Grebenstein e.V. gefolgt, der die Anlage in der Erlebniswelt Silbersee am Ferienpark aufgebaut hat.

Die Regeln sind nicht schwer, und spielen kann diesen Sport fast jeder. Wie beim Golf gilt es, auf 18 Bahnen mit möglichst wenig Versuchen „einzulochen“. Nur, dass es beim Disc-Golf nicht um Ball und Schläger geht, sondern von einem festgelegten Abwurfpunkt muss ein Metallkorb mit der Frisbee-Scheibe getroffen werden. Wer als Freizeitsportler oder Urlauber auf einer Bahn schon mal 10 Würfe benötigen darf, konnte mit Spannung beobachten, wenn die Cracks – die Spitze des deutschen Disc-Golf-Sports – mit 2 oder 3 Versuchen den Put schafft.

Abwurf am Rand der Liegewiese am Silbersee (Foto: Rainer Sander)

Abwurf am Rand der Liegewiese am Silbersee (Foto: Rainer Sander)

Turnier über 2 Tage
Über zwei Tage ging das Turnier und lockte einige Spitzenspieler in die Erlebniswelt Silbersee. Bis es zur „Bahn 19“ in die SilberseeAlm ging, lagen Umläufe in insgesamt drei Wertungen vor den Spielern. Für die zahlreichen Zuschauer, die sich immer wieder begeistert um die Spieler scharten, wenn sie die Bahnen in der Nähe des Badesees warfen, war der Sport publikumswirksam und auffordernd zugleich. Der eine oder andere wird Disc-Golf ganz sicher selbst einmal ausprobieren.

Hochkarätigen Sport gab es am Silbersee allemal zu beobachten. In der Wertung Grandmaster gewann Josef Rippel vor Jürgen Hengstler und Arnold Meier. Die Runde Masters entschied Guido Reinhart für sich, gefolgt von Marco Müller. Der Sieger des Hauptturniers, der Silbersee-Open konnte auch nach einem Stechen über drei Bahnen nicht entschieden werden. Ein Entscheidungswurf (Sieger ist, wer die Scheibe über eine lange Distanz am dichtesten an den Korb heranwirft) brachte den Sieg für Andrei Betea (Friedberg), vor Christian Plaue aus Grebenstein. Die beiden führen nach zwei Turnieren auch die Rangliste der German Tour an. Die Runde beginnt im November und wird bis Oktober 2016 gespielt. (rs)

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