3:1 – Tolle Tore und ein deutlicher Sieg

13. November 2016
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dsc_1380Der Auftakt in die Rückrunde ist dem KSV Hessen geglückt: Vor fast 1.500 Zuschauern wurde der FK Pirmasens am Samstagnachmittag im Auestadion deutlich mit 3:1 geschlagen. Die Tore für die Löwen erzielten Sebastian Schmeer mit einem Foulelfmeter (21.), Henrik Giese (29) mit einem tollen Freistoß und Adrian Bravo Sanchez (60.) mit einem direkt verwandelten Eckball. Für die Gäste traf lediglich der eingewechselte Patrick Freyer (76.).

Bei den Löwen stand Marco Dawid nach seiner Verletzung wieder in der Startelf, dafür musste Sergej Evljuskin wegen seiner fünften Gelben Karte in der Vorwoche draußen bleiben. Für ihn spielte Sergej Schmik im zentralen defensiven Mittelfeld, Steven Rakk besetzte die rechte Außenbahn. Im Tor des FK Pirmasens stand Mirko Bitzer, der im Alter von 42 Jahren zu seinem ersten Saisoneinsatz kam. Er wurde erst im Oktober verpflichtet, da die beiden etatmäßigen Schlussmänner verletzt sind. Bitzer kam in der Meistersaison 2005/06 unter Trainer Matthias Hamann zu vier Einsätzen beim KSV Hessen. In den ersten zehn Minuten waren die Gäste präsenter und kamen zu zwei guten Gelegenheiten, die vom starken Löwen-Torwart Niklas Hartmann zunichte gemacht wurden.

Doch danach drehte der KSV auf, zeigte tolle Spielzüge und Kombinationen. In der 19. Minute lief Marco Dawid mit dem Ball in der eigenen Hälfte los, umspielte die halbe Pirmasenser Mannschaft und wurde erst im Strafraum von Verteidiger Alexander Heinze unfair gestoppt. Schiedsrichter Asmir Osmanagic gab folgerichtig Elfmeter, den Sebastian Schmeer wuchtig in den rechten, oberen Giebel zimmerte.dsc_1581 Die Freude bei den Löwen währte nur kurz: Marco Dawid musste kurz nach dem Führungstreffer mit einer Verletzung am Oberschenkel ausgewechselt werden, für ihn kam Rolf Sattorov.

Einen Bruch im KSV-Spiel gab es auch diesmal nicht. Die Löwen, inzwischen routiniert im Umgang mit Hiobsbotschaften, kombinierten munter weiter und erarbeiteten sich weitere Chancen. Die Gäste fanden unter dem permanenten Druck des KSV gar nicht mehr statt. „Die Abstände zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen waren bei uns viel zu groß“, kritisierte FKP-Trainer Peter Tretter das Spiel seiner Akteure. Ganz anders der KSV: In der 29. Minute drosch Innenverteidiger Henrik Giese einen von Adrian Bravo Sanchez gefühlvoll angelupften Freistoß mit Brachialgewalt in die Maschen – das nächste Traumtor der Löwen. Ein weiterer Treffer von Sebastian Schmeer fand wegen angeblichen Abseits keine Anerkennung, zudem verpasste Tobias Damm fünf Minuten vor der Pause ganz knapp.

Die knapp 1.500 Zuschauer waren zur Halbzeit begeistert und spendeten viel Beifall. Auch Pirmasens hatte noch eine gute Gelegenheit vor dem Seitenwechsel, aber Charles Rugg scheiterte in der 35. Minute an Niklas Hartmann.Auch nach der Pause wusste der KSV durchaus zu glänzen. Er spielte weiter mutig und selbstbewusst nach vorne und kam nach einer Stunde Spielzeit zu seinem nächsten Treffer. Und auch der war wieder wunderbar: Nach seinem Tor gegen Hoffenheim II, verwandelte Adrian Bravo Sanchez innerhalb von nur sechs Wochen zum zweiten Mal einen Eckball direkt. Die Löwen spielten sich weitere tolle Gelegenheiten heraus, ließen aber mit der klaren Führung im Rücken die letzte Konsequenz vermissen. Und so kam Pirmasens in der 76. Minute durch den eingewechselten Patrick Freyer noch zum Tor, allerdings aus stark abseitsverdächtiger Position. Tobias Cramer war mit der Schlussphase seiner Löwen gar nicht mehr einverstanden: „Wir schaffen es nicht, so eine Partie sauber zu Ende zu spielen“, ärgerte sich der KSV-Trainer. Zugleich warnte er: „Wir müssen höllisch aufpassen, diesen Sieg nicht über zu bewerten. Wenn wir nicht in jedem Spiel zu hundert Prozent an unsere Leistungsgrenze gehen, können wir in dieser Liga keine Spiele gewinnen.“
Dennoch: Der 3:1-Erfolg war hoch verdient, eher noch um ein bis zwei Tore zu niedrig ausgefallen. Damit verbesserten sich die Löwen auf Rang sechs und haben nun 29 Punkte auf ihrem Konto. Das nächste Spiel findet am kommenden Samstag (14 Uhr) beim Neuling Watzenborn-Steinberg statt, bevor eine Woche später (Samstag, 26. November, 14 Uhr) der FC Nöttingen im Auestadion gastiert.
© O.Zehe / M.Kittner



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