DHB-Pokal: MT schnuppert an der Sensation, verliert aber 28:32

DHB-Pokal: MT schnuppert an der Sensation, verliert aber 28:32

Die MT Melsungen lieferte dem haushohen Favoriten SG Flensburg-Handewitt einen packenden Pokalfight und steht am Ende dennoch mit leeren Händen da. Nach der 18:17-Führung zur Halbzeit leisteten sich die Nordhessen Mitte der zweiten Spielhälfte einen fünfminütiger Durchhänger. Und genau der genügte dem aktuellen Bundesliga-Tabellenführer, um sich vorentscheidend mit vier Toren abzusetzen. Diesen Vorsprung retteten Glandorf & Co. dann clever über die Ziellinie und machten mit einem 32:28-Sieg den Sprung ins Final Four des DHB-Pokals perfekt. Beste Torschützen vor 4.542 Zuschauern in der Flens-Arena waren auf beiden Seiten die jeweiligen Linksaußen: Für die MT Michael Allendorf (11/6) und für die SG Anders Eggert (10/7).

 Die MT Melsungen erwies sich dem haushohen Favoriten vom Start weg als absolut ebenbürtig.

Michael Roth: Meine Mannschaft hat ein starkes Spiel gezeigt. Wir haben trotz widriger Voraussetzungen an unsere Chance geglaubt und haben auch die richtigen taktischen Mittel gefunden. Aber um eine solche Mannschaft wie Flensburg zu schlagen, braucht man noch etwas mehr. Da müssen dann auch mal einzelne Spieler explodieren, wie dies auf der anderen Seite zum Beispiel bei Moeller oder zum Schluss bei Lauge der Fall war. Dennoch, wir haben uns heute teuer verkauft und sehr lange dem Druck von Außen standgehalten. Dabei hat sich Michael Müller ein besonderes Lob verdient. Er musste heute enorm einstecken – nicht nur körperlich, sondern auch verbal von den Rängen. Letzteres hatte mit sportlicher Fairness dann gar nichts mehr zu tun. 

Das nächste MT-Spiel:
Sa., 17.12.16, 19:00 Uhr: MT – Bergischer HC, Rothenbach-Halle, Messe Kassel.

© Info: MT-Presseteam                         Foto: M.Kittner

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