Die Elfen fliegen am Punktegewinn vorbei



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Leider gab es bei der SV Steinwenden, der mit vier Stunden am weitesten entfernt gelegenen Mannschaft, keine Punkte für die FSV Bergshausen zu holen. Mit einer 0:3- Niederlage trat man etwas frustriert die Heimfahrt an (7:25; 16:25; 26:28).

Was soll man sagen zum ersten Satz? Das fragte sich nicht nur das Team, sondern auch der Trainer – schließlich hatte man mit vielen Spielerinnen das Training absolviert und an der Abstimmung gearbeitet. Schlichtweg unsicher und verschlafen trifft es wohl am besten. Die starken Aufschläge der Gegnerinnen gaben dem Satzverlust das i-Tüpfelchen! Mit fragenden Blicken wechselte man beim Stand von 7:25 die Seiten.

Tief durchatmen und auf die eigenen Stärken besinnen, hieß es nun im zweiten Satz. Der Beginn war weitaus besser als noch einen Satz zuvor, man wollte Jungzuspielerin Lena Pollmann bei der schweren Aufgabe unterstützen. Auch von draußen feuerten die Auswechselelfen das Team an. Nach einem Tief konnte man endlich erfolgreich die Lücken auf der gegnerischen Seite nutzen, um ein ums andere Mal erfolgreich eigene Punkte zu machen. Das gab auch Steinwenden zu denken und setzte diese unter Druck. Leider fehlte am Ende der Mut, den Satz konsequent zu Ende zu spielen. Die Punktetafel zeigte somit ein 16:25 für Steinwenden.

Neuer Satz, neues Glück! „Aufgeben is nich!“, wie man in Nordhessen so schön sagt. Mit einer auf drei Positionen veränderten Aufstellung sprang man aufs Feld. Der Wille und der Kampfgeist waren zurück im Team der Elfen. Auf einmal funktionierten die Aufschläge wie am Schnürchen, die Annahme stand besser und die Beweglichkeit innerhalb der Mannschaft kehrte zurück. Diagonalspielerin Ulrike Albrecht machte ihre Premiere als Zuspielerin ebenfalls sehr zuverlässig und als Ruhepol der Elfen. Durch eigene Fehler gab man jedoch die Vier-Punkte-Führung ab und ein enges 24:24, 25:25, 26:26 Match strapazierte die Nerven – leider mit dem besseren Ende für die Gegnerinnen (26:28).

Leider darf man sich in der Regionalliga keinen verschlafenen Spielbeginn und keine Durchhänger innerhalb des Spiels erlauben. Nichtsdestotrotz hat man sich mit einem stark dezimierten Kader später noch gut geschlagen. Fehler sind menschlich und wir gewinnen und verlieren zusammen. Aufstehen, Krönchen richten und aufs nächste Spiel konzentrieren! Bereits am 22.01. fährt die Mannschaft nach Stadecken-Elsheim.

Mannschaft: Afanasjev, K., Albrecht, U., Dehnert, T., Grünewald, Ba., Grünewald, Bi., Krug, J., Naumann, B. M., Petzold, T., Pollmann, L., Reißig, L., Sander, J., Schulz-Wulf, T, .Schulze, M., Selle, Ch., Spiller, S., Otto, C., Wager, St., Wieja, Ch
© Text: L.Reißig                              Fotos: M.Kittner



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