EHF-CUP: MT GEWINNT IN UNGARN GEGEN BALATONFÜREDI MIT 30:24

bDSC_1685Die MT Melsungen gewinnt auch das dritte Spiel in der Gruppenphase des EHF-Cup. Die Nordhessen schlugen am Samstag im ungarischen Veszprem Balatonfüredi KSE mit 30:24 nach 16:9-Halbzeitführung. Beste Schützen für die Gäste waren vor 1.300 Zuschauern Maric (8, Hartung-Archivfoto), Sellin (5) und Rnic (4). Für KSE trafen Ligetvari (6), Grigoriev (3) und Ivancsik am häufigsten.

Stimmen zum Spiel: KSE-Trainer István Csoknyai: Heute hat man den Unterschied zwischen der ersten Liga in Ungarn und der ersten Liga in Deutschland gesehen. Ich bin aber von meiner Mannschaft keinesfalls enttäuscht. Im Gegenteil, ich muss sie für die gute Moral loben, die sie in der zweiten Halbzeit trotz des klaren Rückstandes gezeigt hat. Einige Spieler hatten gute Momente im Spiel, was auch wichtig für deren Entwicklung ist. Auch mit der Torwartleistung war ich zufrieden. Ich hoffe, dass wir in dieser Besetzung noch länger zusammenspielen und weitere wertvolle Erfahrung sammeln können.abDSC_0515.jpgklein

MT-Trainer Michael Roth: Wir hatten uns gut auf diesen Gegner eingestellt und haben von Beginn an gezeigt, dass wir das Spiel unbedingt gewinnen wollten. Den Grundstein dazu haben wir in der Abwehr schon in der ersten Halbzeit gelegt. Es hat sich ausgezahlt, dass wir Balatonfüredi mit Respekt begegnet sind und diese junge Mannschaft keinesfalls unterschätzt haben. Das war auch an unserem konzentrierten Spiel erkennbar. Im zweiten Durchgang haben wir unsere Linie nicht mehr ganz so konsequent durchgezogen. Das war angesichts des deutlichen Vorsprungs vielleicht verständlich, ist auf jeden Fall nicht mehr ins Gewicht gefallen ist. Unser Ziel, ja unser Traum ist es, Gruppenerster zu werden und ins Viertelfinale vorzustoßen. Dem sind wir heute einen großen Schritt näher gekommen.

MT-Kapitän Nenad Vuckovic: Das war heute für Balatonfüredi möglicherweise die letzte Chance, noch ins Viertelfinale vorzustoßen. Insofern hatten wir uns auf entsprechende Gegenwehr eingestellt. Und das war gut so. Ich bin froh, dass wir nach der Niederlage am Mittwoch gegen Hamburg heute eine viel bessere Abwehr stellen konnten und eine über nahezu 60 Minuten gute Leistung gezeigt haben.

©Info: MT  Fotos: M.Kittner

 

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