Eine verpatzte Generalprobe sorgt für eine gelungene Premiere

Huskies verpatzen Generalprobe gründlich und unterliegen Duisburg mit 3:6

„Eine verpatzte Generalprobe sorgt für eine gelungene Premiere“. Wenn man diesem alten Sprichwort Glauben schenken darf, dürfte der Saisonauftakt am kommenden Sonntag bei den Moskitos Essen überaus erfolgreich verlaufen, denn am heutigen Abend im Spiel gegen die Füchse Duisburg verpatzten die Huskies ihre Generalprobe gründlich und verloren verdient mit 3:6 (0:4/2:1/1:1).

 

Damit kamen die Huskies vom ersten Bully weg gar nicht schlecht ins Spiel und erspielten sich auch die erste Torchance, die aber dank einer Parade von Björn Linda im Tor der Duisburger erfolglos blieb. Ob sie der Chance im Kollektiv nachtrauerten, man weiß es nicht. Fakt ist aber, dass die Huskies ihren Gegnern im direkten Gegenzug viel zu viel Platz ließen und so stand es nach gerade einmal einer Spielminute 0:1. Marcel Omann war auf der linken Seite durchgestartet und passte in die Mitte, wo Daniel Schmölz nahezu unbedrängt die Kelle reinhielt – 0:1.

Doch wer dachte, dass dieses 0:1 für die Huskies eine Art Weckruf darstellte, der irrte gewaltig, denn für den Rest des 1. Drittels agierten die Huskies praktisch wie von Sinnen. Viel zu weit weg vom Gegner, mit haarsträubenden Fehlern im Spielaufbau und in der Offensive ohne Durchschlagskraft Die Folge war, dass die Füchse das Ergebnis bis zur ersten Pause auf 4:0 zu ihren Gunsten hochschrauben konnten.

Entsprechend deutlich fiel die Pausenansprache durch Huskies-Coach Uli Egen aus, die ihre Wirkung auch nicht verfehlte, denn im zweiten Drittel agierten die Huskies zwingender, wenn auch nicht spektakulär. Dennoch rückte nunmehr Füchse-Goalie Linda mehr und mehr in den Blickpunkt, denn die Huskies versuchten, über dem Kampf ins Spiel zu kommen und den ersten Treffer zu erzwingen. In der 25. Minute half dann der Zufall, der Sven Valenti eine Scheibe sozusagen direkt auf die Kelle servierte und ihm somit die Chance auf einen freien Schuss eröffnete. Valenti ließ sich nicht lange bitten und netzte zum 1:4 ein.

Doch die Freude hielt nicht wirklich lange. Nur drei Minuten später stellte der erst 19 Jahre alte aber dafür 206cm große Duisburger Verteidiger Oliver Mebus den alten Abstand per Schlagschuss wieder her. Dennoch konnten die Huskies das Drittel letztendlich zahlenmäßig für sich entscheiden, denn Manuel Klinge konnte sechs Minuten vor Drittelende per Direktabnahme noch einmal verkürzen.

Die Huskies kamen nun endlich besser ins Spiel, verpassten es aber, ihre Chancen zu nutzen, sodass es mit dem 2:5 Rückstand in die zweite Pause ging. Das letzte Drittel ist schnell erzählt. Die Huskies drückten und erkämpften sich auch mehr Spielanteile, mehr als das 3:5 durch Alex Engel aus dem Gewühl heraus wollte jedoch nicht herausspringen.

Schlimmer noch. Als Benni Finkenrath das Tor zu Gunsten eines sechsten Feldspielers bei eigener Überzahl geräumt hatte, vertändelten die Huskies die Scheibe an der blauen Linie und Marcel Omann sowie Daniel Schmölz, die in dieser Kombination auch schon für das 0:1 verantwortlich waren, konnten sich auf dem Weg auf das leere Tor in aller Ruhe entscheiden, wer das 6. Tor erzielen möchte. Schmölz bedankte sich schließlich für den Paß zum 0:1 und bediente Ömann, welcher letztendlich zum 3:6 Endstand einschob.

Sichtlich bedient war Huskies-Coach Uli Egen nach Spielende, der seiner Mannschaft bis auf wenige Ausnahmen eine desolate Leistung attestierte und ankündigte, dass der Ton in den letzten Trainingseinheiten vor dem ersten Saisonspiel in Essen wohl ein wenig rauher werden wird.

Quelle: Pressemeldung der Huskies

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