Es war zum „ins Netz Beißen“!

Knappe Niederlage im Nordhessen-Derby, FSV Bergshausen im Pech
Ein hart umkämpftes Spiel mit dem besseren Ende für die Damen des TV Jahn Kassel. So lautete das Ergebnis im Oberliga-Derby (18:25, 27:25, 19:25, 25:27). Das Team um Trainer Thomas Willisch konnte sich leider nicht für die harte Arbeit belohnen, aber die zahlreichen Fans bekamen ein attraktives Volleyballspiel in der Fuldabrücker Sporthalle zu sehen.
Satz 1 begann für die Elfen sehr durchwachsen: Trotz großer Motivation und einer positiven Einstellung im Hinblick auf das Derby, brachten einige Flüchtigkeitsfehler den TV Jahn in Führung. Noch gelang es den Elfen nicht, dem Gegner das eigene Spiel und das bekannte Können aufzuerlegen. Mit sechs Punkten Rückstand blieb den FSV’lerinnen nur noch die Ergebniskorrektur (18:25).
Im zweiten Satz entwickelte sich das langersehnte Kopf-an-Kopf-Rennen, der Aufschlag wechselte beinahe im 1-Punkte-Rhythmus. Das Team aus Fuldabrück kam besser in die Partie und konnte dank einer sicheren Annahme durch Tanja Schulz-Wulf den eigenen Spielaufbau abwechslungsreich gestalten. Dies führte lange zu einem hauchdünnen Vorsprung, Zuspielerin Bianca Grünewald verteilte demnach die Bälle mit viel Fingerspitzengefühl und ließ besonders die Mittelangreiferinnen KelseyManz und Lisa Reißig zu diesem Zeitpunkt glänzen. Dann gelang es Jahn jedoch sich mit zwei Zählern abzusetzen, doch Bergshausen gab sich nicht geschlagen und holte den Satzgewinn (27:25).
Man könnte vermuten, nun sei der Knoten für die Elfen geplatzt, doch die Kasselerinnen starten stark in den dritten Satz. Der hohe Block auf Seiten des TV Jahn vereitelte viele Möglichkeiten der Bergshäuserinnen, die einfach kein Mittel fanden, den Ball auf dem Boden der Jahnerinnen unterzubringen. Mannschaftsführerin Christine Selle brachte die Elfen mit starken Aufschlägen noch einmal heran, doch die „Gummiwand“ der Gegnerinnen war zu stark (19:25).
Nun blieb nur noch eine Chance, das Spiel zu drehen. Der Kampfgeist und die starken Abwehraktionen von Diagonalspielerin Tanja Dehnert und Außenangreiferin Christiane Wieja ermöglichten ein cleveres Verteilen der Bälle am Netz, leider schlichen sich zu dem Zeitpunkt erneut viele Eigenfehler in Folge ein, die den Vorsprung von Jahn wachsen ließen. Eine Aufschlagserie brachte die Elfen noch einmal heran, doch leider gab man dann doch einige einfache Bälle her und das Spiel war entschieden (25:27).
In Momenten wie diesen ist man einfach mal enttäuscht, denn die Moral der Mannschaft war vor Beginn der Partie und in einigen Phasen des Spiels zu spüren. Jetzt gilt es die Niederlage sacken zu lassen und den Beginn der Rückrunde am kommenden Sonntag, 16.12.2018, positiv zu gestalten. „Mädels, verlieren ist nie schön, aber gehört leider dazu. Es war ein gutes Spiel und da fehlt halt manchmal auch das Quäntchen zum Glück. Aufstehen, Krone richten und nächste Woche wartet die nächste Chance! #teamliebe“, lauteten die motivierenden Worte von Diagonalangreiferin Ulrike Albrecht am Ende des Tages.
Info: L. Reißig                         ©Fotos: M.Kittner

 

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