Füchse-Doppelschlag schockt die Huskies

Nach dem Auftakterfolg in die Playoff-Serie gegen die Lausitzer Füchse wollten die Kassel Huskies am heutigen Abend nachlegen. In der Lausitz stieg Spiel 2 des DEL2-Viertelfinals, in das beide Teams wesentlich unverändert gingen. Die Gastgeber mussten erneut auf Stürmer Jakub Svoboda verzichten, bei den Huskies nahmen wieder Austin Wycisk und Alex Lambacher auf der Tribüne Platz. Florian Kraus, der am Dienstag noch auf dem Spielberichtsbogen stand, kam heute beim Oberligisten Hannover Indians zum Einsatz.
Auch wenn das Personal der Füchse das gleiche war wie am Dienstag, war auf dem Eis doch ein Unterschied zu erkennen, denn diesmal erhielt die vierte Youngster-Reihe der Gastgeber umWarttig, Kubail und Hoffmann zu Beginn mehr Eiszeiten. Die Huskies zeigten sich davon allerdings unbeeindruckt und erspielten sich die ersten Großchancen. De Blois nach zwei Minuten und Downing per Rebound wenige Sekunden später hatten die frühe Führung auf der Kelle. Kurz darauf prüfte Phil Hungerecker Weißwassers Schlussmann Franzreb, dieser behielt aber auch in dieser Szene die Oberhand und musste nach sechs Minuten erst gar nicht eingreifen, da Maginots Schlagschuss am Tor vorbei ging. Im zweiten Teil des ersten Drittels kamen die Füchse besser ins Spiel. Palka und Kubail sowie Lüsch im stochern sorgten für die ersten Arbeitsnachweise von Huskies-Torhüter Markus Keller. Dieser hatte in den Minuten 16 und 18 Glück, dass Swinnen und Mücke in Überzahl an Latte bzw. Außenpfosten scheiterten. Da DeBlois eineinhalb Minuten vor der ersten Pause nach einem Konter erneut an Franzreb scheiterte, ging es torlos in den Mittelabschnitt.

Dort übernahmen die Gastgeber schnell das Kommando. Götz, Palka und Just verpassten noch aus guten Positionen den ersten Treffer, nach gut 28 Minuten war es dann aber passiert. Patrik Parkkonen traf per Direktschuss zum verdienten 1:0 für Weißwasser. Und als ob dies nicht genug sein sollte, rappelte es eine gute Minute später nochmals im Kasten von Markus Keller. Bei 4 gegen 4 fälschte Palka eine scharfe Just-Hereingabe zum 2:0 ab.

Die Huskies hatten den ersten Teil des Mittelabschnitts verschlafen, waren nun gefordert, aber taten sich schwer, eigene Torchancen zu erspielen. In Überzahl wurde Braden Pimm durch einen Klinge-Querpass freigespielt, Füchse-Schlussmann Franzreb eilte jedoch schnell ins andere Eck und verhinderte den Anschluss. Kurz darauf hatten die Schlittenhunde Pech, als Ritters Schlenzer aus spitzem Winkel nur auf dem „Dach“ des Tores landete. Dies alles wirkte jedoch nicht zwingend genug, so dass es mit einem Rückstand von zwei Toren ins letzte Drittel ging.
Dort waren die Gastgeber zunächst näher am dritten Treffer dran, jedoch verpassten Heyer und Hayes die frühe Vorentscheidung. Anschließend zeigten sich die Huskies zwar optisch überlegen, bissen sich an der stabilen Abwehr der Füchse jedoch immer wieder die Zähne aus. Proft im Rebound (47.) und Ritter per Schlagschuss aus zentraler Position konnten Franzreb nicht überwinden. In einer von vielen kleinen Strafen geprägten Schlussphase keimte dann aber doch nochmal Hoffnung bei den ca. 200 mitgereisten Huskies-Fans auf. Eineinhalb Minuten vor Spielende wühlte Braden Pimm den Puck zum 2:1-Anschluss über die Linie.
Auch danach drängten die Schlittenhunde, bei denen sich Markus Keller längst zu Gunsten eines sechsten Feldspielers verabschiedet hatte, auf den Ausgleich. In den letzten 18 Sekunden agierten sie sogar in Überzahl, gaben noch zwei gefährliche Schüsse auf den Füchse-Kasten ab, der Ausgleich sollte allerdings nicht mehr fallen.
So glichen die Lausitzer Füchse die Playoff-Serie zum 1:1 aus. Spiel 3 steigt am kommenden Sonntag ab 17 Uhr in der Kasseler Eissporthalle.

( Huskies Medienteam)

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