GSV beweist trotz finanzieller Schieflage Eintracht – Spielbetrieb läuft weiter



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Nach diversen Berichten und Mutmaßungen in den Medien während der vergangenen Tage, informiert der GSV Eintracht Baunatal seine Partner und Fans offiziell über seine aktuelle Situation.

Die laufende Saison stand von Beginn an unter keinem guten Stern. Die neue Liga beeindruckte nicht nur auf der Platte mehr als dem Verein lieb war, auch finanziell waren die Unterschiede zwischen dritter und zweiter Liga von Beginn an deutlich zu spüren. Die verbindlichen Fixkosten eines jeden Liga-Teilnehmers sind deutlich höher. Hinzu kommen gestiegene Ausgaben, beispielsweise für die Schiedsrichter und die Offiziellen, die weiten Busfahrten sowie den eigens eingerichteten VIP-Bereich. Zusätzlich blieben vor Saisonbeginn mündlich vereinbarte Sponsorenleistungen teilweise oder ganz aus. Während der Spielzeit blieb ein Großteil der Zuschauer den Heimspielen in der zweiten Handball-Bundesliga fern. Aus der Summe dieser Umstände resultiert die derzeitige finanzielle Schieflage. Die Folgen sind zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht gänzlich ersichtlich. Auf Hochtouren läuft zurzeit eine großflächige, interne Analyse der finanziellen sowie organisatorischen Möglichkeiten.

Foto: Stefan Schmidt / publishartist.de

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Fest steht allerdings, dass die aktuelle Spielzeit definitiv zu Ende gespielt werden wird. Außerdem ist der amtierende Geschäftsführer, Jens Reinhold, aus gesundheitlichen Gründen in den Hintergrund getreten. In der kommenden Saison wird er nicht mehr für dieses Amt zur Verfügung stehen. An einer bestmöglichen Lösung für den Zweitligisten wird aktuell in Zusammenarbeit mit der Abteilung Handball des GSV Eintracht Baunatal gearbeitet. Priorität hat hierbei die aktuelle Spielzeit. Nach derzeitigem Stand bleiben die Spieler bis Juli geschlossen zusammen und beweisen somit Eintracht.

Des Weiteren sollen erste Weichen gestellt werden, um den Spielbetrieb für die Saison 2015/16 vorzubereiten. Nach Möglichkeit will der GSV in der dritten Liga an den Start gehen. Eine Option wäre der Umweg über die Oberliga, um finanziell zunächst wieder eine gefestigte Basis zu schaffen. Das Thema Insolvenz liegt ebenfalls auf dem Tisch, soll aber mit aller Kraft vermieden werden. Zu diesem Zweck ist in naher Zukunft eine Gläubigerversammlung angestrebt.

Parallel zum laufenden Spielgeschehen setzen die Beteiligten alles daran, größere Verluste sowie langfristige Schäden am Ansehen des Vereines zu verhindern. Dabei ist die Unterstützung der Anhänger auf den Rängen mehr als wichtig. Das Engagement der Eintracht-Spieler sowie der vielen ehrenamtlichen Helfer sollte durch Besuche der Heimspiele gewürdigt werden, auch wenn ein Rückzug aus der zweithöchsten Spielklasse bereits seit Dezember letzten Jahres feststeht. Die Mannschaft kämpft in jeder Trainingseinheit hart und will diese Arbeit auch in den Spielen stets in Tore ummünzen. Gemeinsam soll nun das Motto #WirsindBaunataler weiter gelebt und erlebt werden, sodass die Saison mit erhobenem Haupt beendet wird.

Quelle: Eintracht Baunatal

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