Huskies gewinnen Spiel 3 klar



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Zum dritten Spiel im Viertelfinale begrüßten die Huskies erneut die Lausitzer Füchse an der Fulda. Nachdem beide Teams ihre Heimspiele gewonnen hatten, war der Serienstand vor der Begegnung 1:1. Huskies-Coach Rico Rossi vertraute auf die gleiche Aufstellung wie in den beiden vorrangegangenen Aufeinandertreffen, so dass erneut Austin Wycisk, Alex Lambacher und Esa Lehikoinen das Spiel von außen verfolgen mussten.
Und wieder sahen die Kasseler-Fans eine druckvolle Anfangsphase ihrer Mannschaft. Gleich in der ersten Minute testete Toni Ritter den Lausitzer Schlussmann. Dieser Schuss stellte für Franzreb aber eben so wenig ein Problem dar, wie auf der Gegenseite der Versuch von Swinnen in der vierten Minute, den Keller problemlos entschärfte.
In Überzahl prüften Parkkonen (7.) und Swinnen zwei Minuten später Markus Keller, der hielt seinen Kasten jedoch sauber. Pimm hatte in dieser Unterzahl sogar die Möglichkeit die Führung zu erzielen, konnte den Puck jedoch nicht an Franzleb vorbeibringen. Die beste Gelegenheit bis dahin hatten die Gäste in Person von Hayes in der 12. Spielminute, der nach einer scharfen Hereingabe aus kurzer Distanz an Keller scheiterte. Nachdem auch Merl (18.) und Hungerecker (19.) den Puck nicht im Tor unterbringen konnten, endete das erste Drittel erneut 0:0.
Im Mittelabschnitt dauerte es fünf Minuten bis zur ersten nennenswerten Torchance. DeBlois zog auf der rechten Seite davon und brachte Ritter mit einem Rückpass in Szene, aber auch der gebürtige Weisswasseraner konnte den Gästegoalie nicht überwinden. Dies gelang dann in der 28. Minute Braden Pimm, der in Überzah nach Doppelpass mit Klinge die gesamte Hintermannschaft der Füchse überlief und Franzreb das Spielgerät zum 1:0 durch die Hosenträger schob. Eine Minute später, erneut in Überzahl, hatte Klinge den nächsten Treffer auf dem Schläger. Jedoch reagierte Franzreb hervorragend und verhinderte, dass der Puck im langen Eck einschlug.
Als Svobota allein auf Keller zulief konnte dieser von Mapes nur regelwidrig gestoppt werden, was einen Penalty nach sich zog. Diesen konnte der gut aufgelegte Markus Keller jedoch problemlos parieren. In der 35. Spielminute jubelten die Huskies-Anhänger erneut. Den ersten Versuch von DeBlois konnte Franzreb zwar abwehren, nicht aber festhalten. In dem daraufhin entstandenen Gewühl rutschte der Puck zum 2:0 über die Linie. 15 Sekunden später erzielte dann Manuel Klinge sein erstes Playofftor. Pimm legte ihm das Spielgerät mit einem genau getimten Pass direkt vor das gegnerische Tor, so dass der Kapitän nur noch den Schläger zum 3:0 hinhalten musste.
In das Schlussdrittel starteten die Huskies mit einer Überzahl. Diese sollte aber lediglich 44 Sekunden dauern, dann dann traf erneut Manuel Klinge. Nach einem überraschenden PimmQuerpass vor dem Füchsetor hatte der Kasseler Kapitän keine Mühe, die Scheibe in die Maschen zu befördern. Kurz darauf konnte Keller sich nochmal Auszeichen, als er eine Direktabnahme von Götz sicher festhielt.
In der 45. Minute spielten sich Swinnen und Hayes bei einem Füchse-Konter den Puck so lange zu, bis jede Torgefahr gebannt war und Keller gar nicht erst eingreifen musste. Der 4:1 Anschlusstreffer fiel dann in der 49. Spielminute. Keller konnte den Versuch von Hayes noch abwehren, der Puck fiel aber direkt auf den Schläger von Svoboda, der im Rebound traf. Eine Aufholjagd der Füchse sahen die über 4.000 Zuschauer jedoch nicht mehr zu sehen, stattdessen zeigten sich die Gastgeber weiter in Torlaune.
In der 55. Spielminute gab es einen Penalty für Kassel, nachdem Klinge bei einem Alleingang nur durch einen Stockschlag am Torabschluss gehindert werden konnte. Und anders als Svobota nutzte Kassels Goldhelm den Strafschuss und markierte mit dem 5:1 nicht nur seinen Hattrick an diesem Abend, sondern erzielte auch sein 300. Tor im Trikot der Kassel Huskies. Kurz nach dem Treffer traf Carciola nur den Posten. In der 58. Minute machte Pimm es dann besser und setzte mit einem trockenen Schuss aus dem Halbfeld den Schlusspunkt zum 6:1. Die Vorlage kam natürlich von Klinge, der somit an fünf von sechs Kasseler Toren beteiligt war.

Text: Huskies-Medienteam             Foto: Diekmann



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