Huskies patzen gegen Dresden



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Am Abend vor Aschemittwoch empfingen die Kassel Huskies den Viertplatzierten aus Dresden. Mit einem Sieg hätten sich die Schlittenhunde vorzeitig den dritten Tabellenplatz sichern können. Abgesehen von den Langzeitverletzten konnten die Nordhessen aus den Vollen schöpfen und Rico Rossi hatte die Qual der Wahl, welchen überzähligen Ausländer er auf die Tribüne setzt. Dieses Mal traf es Jack Downing, für den Esa Lehikoinen ins Team kam. Der Eislöwentrainer Bill Stewart entschied sich dazu, seinen Stammtorhüter Kevin Nastiuk zu Gunsten eines vierten ausländischen Feldspielers draußen zu lassen. Somit rückte Hannibal Weitzmann zwischen die Pfosten der Sachsen.
Nachdem Manuel Klinge, der sein 603. Spiel bestritt, als neuer Rekordspieler der Blau-Weißen ausgezeichnet wurde, ging es rasant los. Es dauerte lediglich zwei Minuten, bis Hungerecker die 1:0-Führung für die Hausherren erzielte, nachdem Proft zuvor noch das Gestänge getroffen hatte. Ganze 30 Sekunden dauerte es dann bis zum Ausgleich, nachdem Hämäläinen den Puck aus dem Halbfeld unter die Latte nagelte.
In der 5. Spielminute war es Baum, der die Gäste sogar in Führung brachte, als sein Schlagschuss von Husky Steve Hanusch unhaltbar zum 1:2 abgefälscht wurde. In der 7. Spielminute hatte Christ die große Chance den Ausgleich zu markieren. Er konnte die Scheibe aber eben so wenig im Tor unterbringen wie Kruminsch vier Minuten später auf der Gegenseite.
Das nächste Tor für die Sachsen war ein Treffer aus der Kuriositätenkiste. Nach Rinkinens Hereingabe fiel der Puck Markus Keller zunächst auf den Helm und von dort über den Rücken ins Tor. Nach Sichtung des Videobeweises erkannte Hauptschiedsrichter Daniel den Treffer zum 1:3 an. Letztlich war dies ein verdienter Zwischenstand zur Pause, da die Gäste aus Dresden defensiv kompakt standen und kaum Kasseler Torgefahr zuließen.
Die Huskies nahmen sich für den Mittelabschnitt vor, das Blatt zu wenden, kassierten aber prompt die kalte Dusche. Zehn Sekunden waren im Mittelabschnitt gespielt, als die Gäste erneut trafen. Diesmal war es Garten, der von Lehikoinen nicht gestört wurde und ansatzlos zum 1:4 einnetzen konnte. Markus Keller wurde kurz darauf im Tor durch Mirko Pantkowski abgelöst, doch auch dieser musste schnell hinter sich greifen. Nach 24 Minuten überwand ihn Zauner per Distanzschuss zum 1:5.
Die Kasseler Offensive zeigte sich erst wieder nach gut 30 Minuten gefährlich, als Pimm im PowerPlay eine hohe Hereingabe von Klinge volley nahm, Weitzmann jedoch nicht überwinden konnte. Eben jener Pimm musste in der 34. Spielminute von der Strafbank aus mit ansehen, wie die Gäste den nächsten Treffer nachlegten. Aus kurzer Distanz traf Topscorer Brendan Cook zum 1:6. Während die Gäste immer wieder eiskalt einnetzten, vergaben die Schlittenhunde ihre wenigen Torchancen, so auch Ex-Eislöwe Boiarchinov per Alleingang und Lehikoinen aus kurzer Distanz. Vor Beginn des Schlussabschnitts war das Spiel quasi entschieden, dennoch traten die Huskies couragiert auf, was die anwesenden Fans entsprechend mit starkem Support honorierten. In der 46. Spielminute gelang dann auch noch ein Torerfolg. Carciola markierte nach Christ-Vorlage das 2:6. Trotzdem hatten die Gäste das letzte Wort in diesem Spiel. Nach hektischer Zwischenphase
erhöhten Rinkinen nach einem Alleingang (56.) und Verteidiger Zauner mit seinem zweiten Treffer das Tages (59.) sogar auf 2:8.
Für die Huskies ein gebrauchter Tag, denen trotz dieser herben Niederlage zwei Spieltage vor Schluss das Playoff-Heimrecht im Viertelfinale nicht mehr zu nehmen ist.
Huskies-Medienteam / M.Kittner



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