Huskies schlagen Ravensburg nach Verlängerung

Pünktlich zum dritten Advent begrüßten die Huskies die Ravensburg Towerstars zur Neuauflage des Halbfinals der letztjährigen Playoffs in der Kasseler Eissporthalle. In der laufenden Saison waren beide Teams bislang erst einmal aufeinander getroffen, wo die Huskies mit 2:3 (0:2/2:0/0:1) das bessere Ende für sich hatten. Bei der heutigen Partie musste Chef-Husky Rico Rossi lediglich auf Esa Lehikoinen verzichten, der weiterhin an einer Verletzung laboriert. Besonders war die Partie auch in der Hinsicht, dass mit Sören Sturm und Adriano Carciola zwei Stützpfeiler der Kasseler Meistermannschaft 2016 das erste Mal zurück in die Eishalle kehrten.

In ihren feuerroten Weihnachtstrikots legten die Huskies gleich zu Beginn ein hohes Tempo vor. Keine drei Minuten waren gespielt, da war Jonas Langmann im Tor der Ravensburger zum ersten Mal überwunden. Jack Downing war der Nutznießer nach einem kapitalen Bock in der EVR-Defensive und schob problemlos zum 1:0 ein (3.). Und nur wenige Sekunden später kreisten die Schals in der Eishalle erneut zum Rama Lama Ding Dong. Alex Heinrich war mit einer Energieleistung vor Langmanns Gehäuse gezogen und versenkte kurz darauf seinen eigenen Rebound (4.). Ein Start nach Maß für die Nordhessen, von dem sich die Ravensburger zunächst nicht zu erholen schienen. Erst in der 14. Minute prüfte Fabio Carciola Markus Keller zum ersten Mal.

Erst im zweiten Drittel fanden die Ravensburger besser in die Partie. Begünstigt durch mehrere Überzahlversuche fanden die Towerstars zu ihrem Spiel. Die beste Chance ließ Zach O’Brien ungenutzt, als er in der 22. Minute nur den Pfosten traf. Danach egalisierten sich beide Mannschaften größtenteils. Unterhaltsam waren nun vor allem die Privatduelle zwischen Carter Proft und Mathieu Tousignant, die Hauptschiedsrichter Willi Schimm bei seinem ersten Einsatz seit über sechs Jahren in der Kasseler Eissporthalle zu schlichten hatte. Erst gegen Ende des Drittels rückte dann auch das Toreschießen wieder in den Fokus. Zunächst verwertete Adriano Carciola einen Rebound aus kürzester Distanz zum 2:1-Anschlusstreffer (36.), den Braden Pimm auf der Gegenseite aber postwendend auszugleichen wusste (37.). Den Schlusspunkt unter den späten Torreigen setzte Ex-Husky Vinzenz Mayer, der nach scharfem Querpass ebenfalls nur noch die Kelle hinhalten musste (38.)

Doch einen schnellen Treffer hatten die Towerstars zu Beginn des letzten Drittels noch im Köcher. Adriano Carciola nutzte den ihm sich bietenden Freiraum und überwand Markus Keller im langen Eck mit einem saftigen Handgelenksschuss (41.). Die Huskies drängten nun zwar mit aller Macht nach vorne, doch immer wieder fanden sie nun im erstarkten Jonas Langmann ihren Meister. Und war Langmann nicht zu Stelle, scheiterten die Nordhessen am Gestänge seines Gehäuses. Jack Downing (55.) und Philipp Schlager (58.) hatten beste Gelegenheiten, fanden jedoch nicht ihr Glück.

So mussten beidem Mannschaften zum Nachsitzen in die Overtime. Hier hatte zunächst Alex Heinrich die Chance auf das schnelle Ende, allerdings wurde sein Strafschuss von Langmann pariert (61.). Doch vom folgenden Bully weg fiel dann die Entscheidung. Klinge passte die Scheibe scharf vor Langmanns Kasten, wo Merl abstaubte und die Sieg sicherte.

Damit bleiben die Huskies Zuhause weiterhin eine Macht, konnten sie doch von 12 bisherigen Heimpartien neun Spiele zu ihren Gunsten entscheiden. Weiter gehts am kommenden Wochenende. Freitag gastieren die Nordhessen am Frankfurter Ratsweg, Sonntag erwartet man Bietigheim zur Neuauflage des DEL2-Finals von 2016.

Info: Huskies-Medienteam                                                    Foto: M.Kittner

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