Huskies verlieren in Bayreuth nach Verlängerung



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Am vierten DEL2-Spieltag waren die Kassel Huskies beim EHC Bayreuth zu Gast. Bereits in der letzten Spielzeit trafen beide Teams vier Mal aufeinander, zwei Mal gelang es den von Sergej Waßmiller trainierten Franken, den Huskies ein Bein zu stellen. Das sollte aus Kasseler Sicht am heutigen Abend natürlich nicht passieren. Im Huskies-Tor kam Mirko Pantkowski zum Einsatz, außerdem traten die Sturmreihen neuformiert auf – lediglich das Trio Pimm/Koziol/Klinge blieb zusammen.
Die anwesenden Zuschauer sahen ein an Torszenen armes erstes Drittel. Den heimischen Tigers gelang es, die Zone vor dem eigenen Tor sauber zu halten und ließen zunächst lediglich Torschüsse aus ungünstigen Winkeln zu. Gefährlich wurde es für Bayreuths Schlussmann Vosvrda in den Minuten neun, 15 und 20. Adriano Carciola wurder aus zentraler Position in Überzahl im letzten Moment beim Torschuss geblockt, Mike Littles Versuch aus ähnlicher Position kam zu unplatziert aufs Tor und erneut Carciola fälschte einen Maginot-Schlagschuss gefährlich ab. Auf der Gegenseite war Pantkowski gegen Geigenmüller und Barta zur Stelle, auch während einer 1:57 Minuten andauerenden 3:5-Unterzahlphase entschärfte „Pante“ Potacs und Gegenmüllers Schlagschüsse.
Im Mittelabschnitt gab es auf beiden Seiten mehr Tormöglichkeiten zu bestaunen. Ledlin scheiterte doppelt am rechten Pfosten an Vosvrda, Klöppers Schlagschuss ging knapp am Tor vorbei. Auf der Gegenseite parierte Pantkowski zunächst gegen Bartosch und Kolozvary, war in der 27. Spielminute aber erstmals machtlos. Sebastian Busch lenkte einen scharfen Gerstung-Pass zum 1:0 ins Tor.
Die Huskies benötigten einen Moment, um den Nackenschlag zu verkraften, läuteten anschließend aber ihre bis dato offensivstärkste Phase ein. Nach 29 Minuten zog Jens Meilleur vom linken Flügel nach Innen, ließ einen Gegenspieler stehen, blieb mit seinem Versuch aber an Vosvrda hängen. Eine starke Druckphase der Reihe der Lambacher-Reihe brachte jedoch ebenso wenig einen Torerfolg wie die Abschlüsse von Mike Little, der freistehend in der 37. Spielminute zwei
hundertprozentige Möglichkeiten liegen ließ. Als Alexander Heinrich dreißig Sekunden vor der zweiten Sirene zu allem Überfluss am Innenpfosten scheiterte, haderten die Schlittenhunde endgültig mit fehlendem Schussglück.
Auch im letzten Drittel setzten sich die Huskies immer wieder vor dem Tor der Gastgeber fest, erspielten sich auch einige Tormöglichkeiten, die der starke Tomas Vosvrda jedoch stets zu vereiteln wusste. 1:45 Minuten schien die Vorentscheidung zu Ungunsten der Schlittenhunde gefallen zu sein. Das Hauptschiedsrichter-Gespann zeigte zunächst eine Strafe gegen Stefan della Rovere an, was bedeutet hätte, dass die Huskies bei Rückstand die restliche Spielzeit in Unterzahl hätten agieren müssen. Kurz nach der folgenden Spielunterbrechung ließ sich Sebastian Busch jedoch zu einer Stoß gegen einen Kasseler hinreißen und wanderte dafür ebenfalls auf die Strafbank, so dass es mit vier gegen vier Spieler weiterging.
Den Platz auf dem Eis nutzten die Schlittenhunde, indem sie Mirko Pantkowski zu Gunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis nahmen und quasi in Überzahl spielten. Eine Minute vor Schluss fiel so doch noch der verdiente Ausgleich: Manuel Klinge setzte einen Direktschuss aus dem rechten Bullykreis in die Maschen und sorgte so für das 1:1. In der Schlussminute hatten beide Teams noch den Dreier auf der Kelle, Kolozvary und Pimm verwerteten ihre guten Einschussmöglichkeiten jedoch nicht.
In der Verlängerung verhinderte Mirko Pantkowski nach einer Minute noch die Niederlage, als er gegen Kolozvary mit einem sensationellen Save den Gegentreffer vermied. Eineinhalb Minuten vor Ablauf der Extrazeit war Pantkowski mit den Huskies aber dann doch geschlagen. Zigar Pesut enteilte allen Gegenspielern und krönte seinen Alleingang zum Siegtreffer für Bayreuth.
(MK)



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