Huskies verlieren Neuauflage des Finales



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Mitten in der Vorweihnachtszeit kam es am gestrigen Sonntag in der Eissporthalle Kassel zur Neuauflage des DEL2-Finals der vergangenen Saison. Die heimischen Huskies empfingen den aktuellen Spitzenreiter, die Bietigheim Steelers. Mit dem Rückenwind des gewonnenen Hessenderbys vom vergangenen Freitag gingen die Nordhessen in die Partie. Verzichten musste Cheftrainer Rico Rossi dabei auf Dorian Saeftel, Esa Lehikoinen und „Feo“ Boiarchinov, die weiterhin an ihren Verletzungen laborieren. Jedoch traten auch die Gäste längst nicht in Bestbesetzung an und boten lediglich 14 Feldspieler auf.
Hochmotiviert kamen die Huskies aus der Kabine und belagerten schnell das Tor von Ex-Husky „Silo“ Martinovic. Doch nach knapp 80 Sekunden war dieser bereits das erste Mal bezwungen. Toni Ritter hatte einen Rebound des Torstehers ergattert und den etwas zu weit vor seinem Tor stehenden Goalie überwunden (2.). Die Eishalle jubelte. Doch die Freude hatte nur eine kurze Halbwertszeit. Knapp eine Minute später glich der kompakt stehende Vizemeister bereits aus. René Schoofs war auf und davon gezogen und überwand Huskies Goalie Patrick Klein auf der Blockerseite zum 1:1 (3.). In der Folge fanden vor allem die Steelers immer besser in die Partie und ließen gleich mehrere hundertprozentige Chancen ungenutzt. In der 7. Minute scheiterte Goldhelm Matt McKnight gleich dreifach an Klein, Gestänge und den eigenen Nerven. Doch lange sollte das Huskies-Bollwerk in der Defensive nicht mehr halten. Ein Sonntagsschuss von der blauen Linie fälschte der in den Slot hineineilende Greg Gibson perfekt und unhaltbar für Klein ab (16.), so dass es mit dem Stand von 1:2 in die erste Drittelpause ging.
Auch im zweiten Drittel spielten die dezimierten Bietigheimer stark auf. Kurz nach Wiederbeginn prüfte der völlig frei im Slot stehende Dominic Auger Patrick Klein, doch dessen Schuss landete im Fanghandschuh des Zerberus (25.). Doch auch den Huskies boten sich Chancen. Allerdings bekam Thomas Merl – in ähnlicher Position – die Scheibe nicht aufs Tor (29.). Gegen Mitte des zweiten Drittels schalteten die Steelers dann sogar noch einen Gang höher. So traf Pechvogel McKnight erneut nur den Pfosten (30.). Besser machte es dann wenig später Dominic Auger, der im Powerplay Klein am langen Pfosten lauernd überwand und auf 1:3 stellte (31.). Kurz vor Schluss kamen dann auch die Huskies nochmal zum Zug, doch Alex Heinrich scheiterte kurz vor der Drittelpause in aussichtsreicher Position.
Auch im letzten Drittel wollte den Huskies nichts mehr so recht gelingen. Zwar brachten sie immer wieder Scheiben auf Martinovics Gehäuse, sorgten damit aber nicht für größere Gefahr. Anders der Gegner aus Baden-Württemberg! Die zeigten sich auch im letzten Drittel noch tor- und erfolgshungrig. In der 44. Minute netzte Benjamin Zientek nach einer Kombination mit Robin Just zum 1:4 ein und nur fünf Minuten später erhöhte erneut Marcus Sommerfeld im Powerplay per Schlagschuss auf 1:5 (49.). Den Schlusspunkt der Partie setzte Michael Fink, der in der 57. Minute eine Hereingabe zum 1:6 abfälschte und das halbe Dutzend damit vollmachte.
Nach 60 Minuten erlöste die Schlusssirene die Kassel Huskies, die gegen starke Steelers auch das dritte Saisonduell klar verloren. Bereits am Freitag den 23.12. geht es für die Nordhessen weiter. Dann steht das Auswärtsspiel beim ESV Kaufbeuren an. Zum nächsten Heimspiel laden
die Huskies dann am 2. Weihnachtsfeiertag, wenn die Starbulls Rosenheim zu Gast sind.
© Info: Huskies Medienteam / M.Kittner                                                Foto: M.Kittner



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