Huskies von Roten Teufeln ausgekontert



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HUSKIES BildAm heutigen Freitag Abend kam es in der Kasseler Eissporthalle zum vierten und letzten regulären Aufeinandertreffen der Kassel Huskies und der Roten Teufel aus Bad Nauheim. Doch während die Huskies zur Zeit auf einem beruhigenden zweiten Tabellenplatz mit guten Aussichten auf die Playoffs liegen, müssen die Mittelhessen immer noch um ihre Teilnahme an der Endrunde bangen. Die bisherige Duell-Bilanz spricht eine deutliche Sprache für die Huskies. Sowohl die Partien im Colonel-Knight-Stadion (3:5 / 2:3), als auch die Duelle in der heimischen Eissporthalle (6:2) konnten die Kasseler für sich entscheiden. Neben dem langzeitverletzten Daniel Kunce und dem gesperrten Carter Proft konnte Chef-Husky Rico Rossi im dem heutigen Duell aus dem Vollen schöpfen.

Die Huskies begannen vor 4.473 Zuschauern vielversprechend. Nach einem kapitalen Puckverlust im Spielaufbau der Mittelhessen, hatte Daniel Schmölz die erste gute Gelegenheit der Partie, scheiterte aber gleich doppelt am Nauheimer Torsteher Jan Guryca (3.). Doch keine 60 Sekunden später zeigten auch die Nauheimer, dass sie mit der Absicht etwas Zählbares mitzunehmen nach Kassel gekommen waren. Ein Schlagschuss von Import-Verteidiger Corey Mapes verfehlte – leicht abgefälscht – das von Mika Järvinen gehütete Gehäuse und schlug stattdessen in der Hintertor-Bande ein. Besser machte es da die Nauheimer DEG-Leihgabe Alexander Thiel. Bei numerischer Überlegenheit nutzte er eine Unachtsamkeit in der Kasseler Defensive und verwandelte trocken ins lange Eck zum 0:1. Järvinen war zum ersten Mal geschlagen, die Nordhessen im Rückstand. Die Huskies zeigten sich in der Folge aber nicht geschockt. Immer wieder schafften sie es das Nauheimer Tor in Gefahr zu bringen. In der 14. Spielminute scheiterte Daniel Schmölz nach feinem Zuspiel von Tomassoni aus bester Position. Und auch jener Tomassoni vermochte es in der 15. Minute nicht seinen gewaltigen Schlagschuss im Tor unterzubringen. Die beste Chance auf den Ausgleich vergab kurz vor Drittelende allerdings Mike Collins, der ein tolles Solo nur mit einem lauten \“Pling\“ am Gestänge krönen konnte. So ging es mit dem Zwischenstand von 0:1 zum ersten Pausentee.

Im zweiten Drittel bestimmten die Nauheimer zunächst das Geschehen. Immer wieder nutzten sie die Unordnung in der Kasseler Deckung um gefährlich vor Mika Järvinen aufzutauchen. Folgerichtig erhöhten die Mannen von ECN-Trainer Petri Kujala zunächst auf 2:0. Max Campbell hatte eine mustergültige Vorarbeit von Vitalij Aab erfolgreich abgeschlossen und die rund 300 Nauheimer Fans in Stimmung gebracht (25.). Keine drei Minuten später kam es für die Huskies-Fans noch dicker. Wieder war es DEG-Leihgabe Alex Thiel, der sogar auf 3:0 erhöhte (28.). Doch endlich fanden auch die Huskies eine passende Antwort. Quasi postwendend fand ein Christ-Pass in Austin Wycisk seinen Abnehmer, der Guryca endlich das erste Mal überwinden konnte (29.). Der Bann war gebrochen – die Huskies wirkten wie entfesselt. Und auch Defensiv war ihnen nun das Glück endlich einmal hold. In der 32. Minute rettete Järvinen spektakulär gegen Dusan Frosch, zwei Minuten später war nach Drew Paris Schuss die Latte zur Stelle. Und die Huskies hatten vor Drittelende noch einen im Köcher! Gerade nachdem ein weiteres Powerplay der Blau-Weißen erfolglos verstrichen war, verwertete Carciola einen Guryca Rebound zum 2:3-Anschlusstreffer, und sorgte damit endgültig für Hoffnungen im Lager der nordhessischen Eishockeyfans.

Und beinahe hätten sich diese Hoffnungen zu Beginn des dritten Drittels erfüllt. Neu-Husky Mathias Müller hatte in der 42. Minute den Ausgleich vor Augen, traf aber abermals nur das Gestänge. Die Huskies drückten auf den Ausgleich, fanden aber zu selten den direkten Weg zum Tor und verloren sich häufig in Einzelaktionen. Mitten in der Kasseler Hoch-Druckphase kam es dann aber zum Nackenschlag für die Huskies. Dusan Frosch markierte mit der ersten gefährlichen Aktion der Mittelhessen das vorentscheidende 2:4 (52.)So passte es ins Bild, dass Dusan Frosch mit der ersten gefährlichen Nauheimer Aktion das vorentscheidende 2:4 markierte (52.). Dass es den Nauheimern anderthalb Minuten vor Schluss in doppelter Überzahl sogar noch gelang das Ergebnis auf 2:5 hochzuschrauben, interessierte im weiten Rund der Eissporthalle nur die wenigsten Leute. Trotz der Niederlage verabschiedeten die Huskies-Fans ihre Schützlinge mit einem warmen Applaus, der über den Schmerz der vierten Niederlage in Folge etwas hinweg helfen dürfte.

Am kommenden Sonntag gehen die Huskies auf Reisen. Um 18:30 Uhr treten die Mannen von Rico Rossi bei den Heilbronner Falken an – zum nächsten Heimspiel empfangen die Nordhessen am 13.02.2015 um 19:30 Uhr den EV Landshut.

Quelle: Huskies Alexander Wessel

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