Jungs, so geht das nicht!

DSC_9068Die Zuschauer meinen es gut mit euch. Szenenapplaus in den ersten Minuten. Am Ende nur Missbilligung. Zurecht? Eigentlich schon. Es klappt ja Garnichts. „Das Runde muss ins Eckige!“, vergessen? Macht es euch keinen Spaß mehr? Den Zuschauern jedenfalls immer weniger. Tut etwas dagegen!
Weiteres Unentschieden gegen Bahlingen
Die Löwen treffen die Bude nicht mehr: Auch Im Heimspiel gegen den Bahlinger SC gab es am Samstagnachmittag vor 1.403 Zuschauern im Auestadion beim 0:0 keinen Torerfolg. Die beste Löwenchance hatte Tobias Damm in der 72. Minute, aber auch er konnte seinen Schuss aus kurzer Distanz nicht im Bahlinger Gehäuse unterbringen.
Bei den Löwen rückten Sylvano Comvalius und der 19-jährige Nael Najjer in die Startelf, Tobi Damm und Benjamin Girth blieben zunächst draußen. Wie schon beim 0:0 in Kaiserslautern bildeten Steffen Friedrich und Nico Perrey die Innenverteidigung. Damit hatte die Mannschaft, die bei Spielbeginn auf dem Rasen stand, ein Durchschnittsalter von 23,2 Jahren.
Die Löwen begannen offensiv: Ein Kopfball von Sylvano Comvalius verfehlte in der siebten Minute das Tor, kurz danach wurde ein Schuss von Nicolai Lorenzoni abgeblockt. Doch nach der guten Anfangsphase gab es einen Bruch im Spiel der Gastgeber. Die Mannschaft wurde zunehmend mutlos und unsicher. „Wir haben den Faden verloren und hatten auch nicht mehr die nötige Qualität im Spiel“, räumte Löwen-Trainer Matthias Mink ein. Da auch der Gast im ersten Durchgang wenig zeigte, ging es mit einem fast schon logischen 0:0 in die Kabine.DSC_9167
In der zweiten Halbzeit wurde der harmlose Bahlinger SC selbstbewusster, der KSV verkrampfte immer mehr. Matthias Mink versuchte mit einem Doppelwechsel dagegen zu halten: Tobias Damm und Dennis Lemke kamen nach 56 Minuten ins Spiel. Mike Feigenspan hatte in der 62. Minute Pech, als er frei vor Torwart Dennis Müller auftauchte, diesen aber nicht überlisten konnte. Die ganz große Chance zum Sieg hatte Tobi Damm in der 72. Minute auf dem Fuß: Er war plötzlich frei vor Müller, umkurvte den Gästetorwart, schoss aufs Tor – aber ein Bahlinger stand auf der Linie und rettete. Am Ende hatte der KSV sogar noch richtig Glück: Der in der Halbzeit eingewechselte Rico Wehrle hatte den Gästesieg auf dem Schlappen, scheiterte aber zweimal an Löwen-Keeper Kevin Rauhut, der seiner Mannschaft das Unentschieden rettete. „So wie wir uns am Ende verkauft haben, war es für uns ein Punktgewinn“, gab Matthias Mink zu.
Viel Zeit zum Wunden lecken haben die Löwen nicht: Bereits am kommenden Freitag geht die Reise zum 1. FC Saarbrücken, wo der KSV um 19 Uhr im Ludwigspark antritt.
© Text: M.Kittner ,Oliver Zehe Fotos: M.Kittner

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