KSV: Klare Niederlage gegen den Meister



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Keine Chance hatten die Löwen am Samstagnachmittag gegen den Meister der Regionalliga Südwest: Vor 2.342 Zuschauern im Auestadion gab es am Ende ein klares 1:4 gegen die SV Elversberg. Zwar brachte Niklas Künzel den KSV Hessen nach nur acht Minuten in Führung, doch Gaetan Krebs (14.), Jan Washausen (38.), Kevin Maek (43.) und Steffen Bohl (53.) drehten noch die Partie zugunsten der starken Gäste.
Die kurze Hose von Trainer Tobias Cramer hat ausgedient. Abergläubisch, wie Fußballer nun mal sind, lief Kassels Coach bis zu diesem Heimspiel-Samstag gegen die Saarländer aus Elversberg im kurzen Beinkleid auf. Nach der ersten Heimniederlage kann „Cralle“ rechtzeitig zum Herbstbeginn künftig wieder auf „Lang“ umsteigen. Gewohnt nüchtern kommentierte der Sauerländer das deutliche Ergebnis: „Ich war nach den letzten Siegen nicht überschwänglich, daher werde ich die kommende Woche nicht todtraurig angehen“.
Im Mittelfeld startete Cramer mit Brian Schwechel, Sebastian Schmeer musste zunächst auf der Bank Platz nehmen. Nach nur acht Minuten gab es den ersten Jubel: Nach einem Freistoß von Adrian Bravo Sanchez verlängerte Innenverteidiger Niklas Künzel den Ball mit dem Kopf und brachte die Löwen früh in Führung. Doch die Freude währte nicht lange: Ungewohnte Schwächen in der Defensive führten zu dem raschen Ausgleich von dem völlig frei stehenden Gaetan Krebs (14.), der nach einer Flanke von der linken Seite nur noch einschieben musste. Anfällig waren die Löwen insbesondere bei Standardsituationen: Nach einer Ecke erzielte Jan Washausen das 2:1 (38.); Kevin Maek erhöhte nach einem Freistoß noch vor Pause mit dem Kopf auf 3:1 (43.). In der Halbzeit brachte Cramer mit Basti Schmeer für Brian Schwechel einen zusätztlichen Stürmer, doch den lucky punch setzten an diesem Nachmittag die Gäste: Nach einem Eckball köpfte Steffen Bohl das entscheidende 4:1 für die Elversberger. Trotz des klaren Rückstandes blieb die Stimmung im Auestadion ausgezeichnet. „Auch nach dem 1:4 sorgten die KSV-Fans für eine tolle Atmosphäre“, lobte Gästetrainer Carsten Neitzel und ergänzte: „Es macht auch als Gästetrainer Freude, so ein Publikum zu erleben“. Das sah auch Tobias Cramer so, den aber die Schwäche seiner Mannschaft bei Standardsituationen wurmte: „Ich habe es noch nie erlebt, das wir so handlungslangsam sind“.
Am kommenden Wochenende treten die Löwen bei Röchling Völklingen an, das nächste Heimspiel findet am Dienstag, den 3. Oktober (14 Uhr, Auestadion) gegen den SC Freiburg II statt.
© Info: O.Zehe                  Foto: M.Kittner



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