MT RINGT DIE FÜCHSE NIEDER – 24:23-AUSWÄRTSSIEG IN BERLIN!

DSC_6886.jpgMTDie MT Melsungen ist erfolgreich in die zweite Saisonhälfte gestartet. Nach der rund siebenwöchigen EM-bedingten Punktspielpause siegten die Nordhessen am 21. Spieltag der DKB Handball-Bundesliga beim Tabellennachbarn Füchse Berlin mit 24:23 nach einem 10:10-Zwischenstand zur Halbzeitpause. Bester Schütze der Berliner in der mit 9.000 Zuschauern ausverkauften Max-Schmeling-Halle war Petar Nenadic mit 10 Toren, davon fünf per Strafwurf; für die MT traf Momir Rnic acht Mal aus dem Feld heraus. Für die Rotweissen war dies übrigens der erste Sieg in Berlin überhaupt.
Stimmen zum Spiel:
MT-Trainer Michael Roth:
Wir hatten uns gut auf den Gegner eingestellt und konnten vieles, was Berlin im Angriff versucht hat, schon im Keim ersticken. Hinter der gut funktionierenden Abwehr hat Johan Sjöstrand wieder einmal eine tolle Leistung gezeigt. Das gilt übrigens auch für die anderen Leistungsträger. Wir haben uns von der Roten Karte gegen Timm Schneider nicht aus dem Konzept bringen lassen, sondern sind ruhig geblieben und haben diszipliniert weitergespielt. Gefühlt hätten wir zur Halbzeit eigentlich führen müssen, haben allerdings auch einige Chancen liegen lassen. Patrik Fahlgren hat clever Regie geführt, Momir Rnic in der zweiten Halbzeit gut getroffen und auch der Einsatz von Felix Danner und Marino Maric am Kreis hat gestimmt. In der entscheidenden Schlussphase haben wir taktisch auf den Punkt gespielt und durchaus verdient gewonnen. Das ist für ein Gastmannschaft im sogenannten Fuchsbau beileibe nicht selbstverständlich, noch dazu wenn man über 8.000 Zuschauer gegen sich hat. Ich muss meiner Mannschaft jedenfalls ein großes Kompliment machen. Dadurch, dass auch Mitkonkurrenten um einen Europapokalstartplatz Federn gelassen haben, war es ein überaus erfolgreiches Wochenende für uns.DSC_0009
Rechtsaußen Johannes Sellin: Es ist schwer, nach einer längeren Pause wieder den Rhythmus zu finden. Umso glücklicher sind wir, heute hier zwei Punkte geholt zu haben. Es war ein hartes, abwehrbetontes Spiel, in dem die Torhüter auf beiden Seiten viele gute Szenen hatten. Wir sind natürlich auch froh, dass wir gerade gegen einen Mitkonkurrenten gewonnen haben. Trotz des Sieges und des knappen Abstandes zum 3. Tabellenplatz schielen wir aber jetzt keinesfalls nach oben. Wir schauen hingegen weiterhin auf uns selber und wollen einfach jeweils unser Spiel durchbringen. Wenn das dann möglichst oft genauso gut klappt wie heute, umso besser.
© Info: B.Kaiser                        Fotos: M.Kittner

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