Robby Naish dreht als Siebter auf Hawaii die Uhr zurück

Die Surf-Legende nimmaDSC_0260.jpgASt spontan am letzten PWA World Cup der Waverider teil / Franzose Traversa wird neuer Weltmeister im Wellenreiten / Deutsche Fahrer chancenlos auf Maui
awaii, das Mutterland des Surfens, war in den zurückliegenden zehn Tagen die letzte Station der Waverider im Rahmen der PWA World Tour. Und es wurde ein denkwürdiger Windsurf World Cup, denn Surf-Legende Robby Naish drehte an seinem Home-Spot auf Maui noch einmal die Uhr zurück. Der Waterman bewies eindrucksvoll, dass er auch als 51-Jähriger mit der Weltspitze mithalten kann und belegte einen sensationellen siebten Platz. Für Thomas Traversa ging beim Finale am Hookipa Beach Park ein Traum in Erfüllung: Der Franzose wurde durch einen zweiten Platz hinter dem Sieger Morgan Noireaux aus den USA zum ersten Mal Weltmeister im Wellenreiten.

Die Schlagzeilen gehörten jedoch Robby Naish, der eigentlich gar nicht vorhatte, noch einmal in den World Cup Zirkus einzusteigen. „Als ich jedoch die tollen Bedingungen sah, entschloss ich mich in letzter Minute, an den Qualifikationsläufen teilzunehmen“, erklärte der vielfache Weltmeister. Ohne eine spezielle Vorbereitung erreichte er souverän das Hauptfeld und kämpfte sich in der Hinrunde sogar bis auf Platz fünf vor. „Ich war mit Kontrahenten auf dem Wasser, die zusammen nicht so alt waren wie ich. Das war schon ein komisches Gefühl“, so Robby Naish, der erst am neuen Weltmeister Thomas Traversa scheiterte.In der Rückrunde verlor der 51-Jährige gegen den Weltranglistendritten Ricardo Campello (Brasilien) und wurde schließlich in der Endabrechnung Siebter. „Ich habe den Wettkampf nicht ganz so ernst genommen wie zu meiner aktiven Zeit.

Es hat aber unheimlich viel Spaß gemacht und ich muss sagen, die Jungs sind alle unheimlich cool“, zog Robby Naish ein positives Fazit nach seinem spontanen World Cup Einsatz auf Hawaii. Naish war erst im Oktober zu Gast beim aaDSC_0064Davidoff Cool Water Windsurf World Cup Sylt, wo er seine Kooperation mit dem deutschen Unternehmen GP Joule bekannt gab.Für die deutschen Waverider lief es dagegen auf Maui nicht so gut. Am besten schnitt Klaas Voget aus Hamburg als Fünfzehnter ab und belegt damit in der abschließenden Weltrangliste Platz acht. Der zweimalige Waveriding-Weltmeister Philip Köster kam mit den Wellen vor Hawaii gar nicht zurecht und landete abgeschlagen auf Rang 29. Damit beendete der 20-Jährige die Saison als Siebter.Die Spanierin Iballa Moreno gewann die Damenkonkurrenz und löste ihre Zwillingsschwester Daida als neue Weltmeisterin im Wellenreiten ab. Die deutsche Top-Fahrerin Steffi Wahl war mit einer Handverletzung gehandicapt in die Wettfahrten gegangen und fuhr mit Platz dreizehn ihr schlechtestes Saisonergebnis ein. Damit wurde die Kielerin im Gesamtklassement noch vom dritten Rang verdrängt, kann als Weltranglistenfünfte jedoch auf ein erfolgreiches Jahr 2014 zurückblicken.

© 2014 NHR Fotograf: M.Kittner  (MK)

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