Sand im Getriebe nach Halbzeitführung – 25:28

aaDSC_9563Heimniederlage gegen Hannover-Burgdorf
Die MT Melsungen hat ihr vorweihnachtliches Spiel gegen die TSV Hannover-Burgdorf mit 25:28 (14:11) verloren. Vor 4.300 Zuschauern in der ausverkauften Kasseler Rothenbach-Halle erwischten die Gäste schon den besseren Start. Mit einer Leistungssteigerung drehten die Gastgeber die Partie zwar bis zur Pause, gaben ihren Vorteil aber nach dem Seitenwechsel wieder aus der Hand. Es war fortan zuviel Sand im Getriebe. Michael Müller war mit fünf Toren bester Melsunger Schütze, für Hannover-Burgdorf trafen Morten Olsen und Sven-Sören Christophersen je sechs Mal.

Fahrig begann die MT ihr Angriffsspiel. Erst traf Michael Müller nur das Lattenkreuz, dann sorgte ein Missverständnis auf der rechten Seiten für den Ballverlust, Felix Danner scheiterte aus kürzester Distanz am prächtig reagierenden Martin Ziemer und schließlich landete ein Pass von Johannes Sellin, eigentlich gedacht für Michael Müller, im Seitenaus. Weit zielstrebiger dagegen die Gäste. Die verwerteten drei ihrer ersten vier Versuche und gingen durch Sven-Sören Christophersen sowie einen Doppelpack von Morten Olsen mit 3:0 in Führung. Grund genug für Trainer Michael Roth, schon nach viereinhalb Minuten die erste Auszeit zu nehmen.DSC_9647

Stimmen zum Spiel

Michael Roth: Glückwunsch zum Sieg an die TSV. Wir sind sehr enttäuscht. Nicht nur, dass wir verloren haben, sondern insbesondere über die Art und Weise. Das war schon kein guter Start, vor ausverkauftem eigenen Haus mit 0:3 und 1:4 zu starten. Da wusste ich eigentlich schon, dass das nicht unser Tag ist. Bis zur Pause haben wir zwar wieder geführt, aber trotzdem auf dem Weg da hin zu viel vergeben und den Gegner damit selbst auf Schlagdistanz gehalten. Den Unterschied in der zweiten Halbzeit hat dann Martin Ziemer gemacht, der und einige wichtige Bälle weggenommen hat. Die einzige Erklärung ist jetzt, dass wir am Ende einer langen Hinrunde stehen und einige Leistungsträger dem Tribut zollen müssen. Wir wollen jetzt noch das Spiel gegen Leipzig positiv gestalten und uns damit dann in die EM-Pause retten.

Jens Bürkle: Was soll ich sagen – natürlich bin ich mehr als zufrieden über den Sieg gegen diese starke Melsunger Mannschaft. Es war richtig gut, was vor allem die Abwehr in vielen Situationen heute gemacht hat. Wir sind zwar gut ins Spiel reingekommen, dann aber von der zweiten Welle der MT regelrecht überrollt worden. Ich glaube, wir waren mit dem Rückstand von drei Toren zur Pause noch richtig gut bedient. In der Kabine haben wir uns dann unterhalten und darauf gesetzt, das Melsungen durch das straffe Programm der letzten Wochen Probleme mit den Kräften bekommt und wir deshalb eine Chance haben.
© Info: MT                   Fotos: M.Kittner

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