Sieg, Meisterschaft, Aufstieg – Eintracht Baunatal erfüllt sich Traum



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14_05_03_Eintracht-Baunatal_HC-Aschersleben_4388„Ein Team – Ein Traum – 2. Liga“ – so steht es auf den neuen T-Shirts des GSV Eintracht Baunatal und so ist es schlussendlich auch gekommen. Die Mannschaft aus Nordhessen, die sich an den bisherigen 29 Spieltagen als eine geschlossene Einheit präsentiert hat, hat sich den großen Traum erfüllt, den Traum von Meisterschaft in der 3. Liga Ost und Aufstieg in die 2. Handball-Bundesliga. Mit einem 33:27 (16:15)-Heimsieg ließ die Mannschaft von Trainer Ralf Horstmann alle Zweifel hinter sich, nutzte den Matchball und startete eine lange Partynacht.

Erstmals in seiner Geschichte schafft der GSV den Sprung in die zweithöchste Spielklasse. Schon einmal standen die Baunataler (damals noch als TSV Großenritte) vor diesem Erfolg, doch ein einziges Tor fehlte einst, um den Aufstieg in die Regionalliga (damals die zweithöchste Liga) zu realisieren. 2014 ist alles anders.

Eine klare Angelegenheit war die Partie gegen den HC Aschersleben dennoch nicht. Der HC entpuppte sich als der erwartet schwere Gegner. Mahner Horstmann war im Vorfeld nicht müde geworden, daran zu erinnern, wie eng und ausgeglichen die Begegnungen mit Aschersleben stets verliefen. Auch im Hinspiel hatte der HC lange Zeit Paroli geboten. Am Samstag war jedoch von Beginn an alles auf Heimsieg ausgerichtet. Die Zuschauer standen Schlange, um in die Rundsporthalle zu gelangen. Beim Einlauf der Mannschaft steht die Halle, 1538 Zuschauer halten rote Papierbögen hoch, empfangen das Team und bilden die bisher größte „Rote Wand“.

Und doch ist es der Gast, der vorlegt. Nach zehn Minuten führen die Alligatoren mit zwei Toren (3:5), es soll die höchste Führung des Abends für Aschersleben bleiben. Doppelschläge von Phil Räbiger und Paul Gbur bringen die 9:8-Führung. Erstmals seit der vierten Minute führen die Hausherren. Es bleibt bei einem Hin und Her. Als Christian Schade in der 37. Minute per Siebenmeter zum 19:17 trifft, scheint der Bann gebrochen und die Fans hoffen auf eine Vorentscheidung. Doch Carsten Kommoß macht den Nordhessen einen Strich durch die Rechnung, sein Hattrick, bringt dem HC die erneute Führung. Die Treffer von Dennis Weinrich und Felix Geßner zum 27:24 (54.) sind dann der Ausgangspunkt für die Vorentscheidung. Nun waren sich auf den Rängen alle einig: „Jetzt nimmt uns das Ding niemand mehr!“ Als Geßner, Schade und Gbur die Fünf-Tore-Führung folgen ließen (30:25, 56.), begann der Party-Marathon. Als Torhüter Constantin Paar, der erneut zahlreiche Paraden feierte, von seinem Torraum aus zum 33:27-Endstand traf, kannte der Jubel keine Grenzen mehr.
Stimmen zum Spiel, zur Meisterschaft und zum Aufstieg: Ralf Horstmann (Trainer): „Wir haben es geschafft, sind verdient Meister und jetzt feiern wir nur noch.“
Constantin Paar: „Ich bin unheimlich stolz auf die Mannschaft und freue mich auf das was kommt: auf das was heute kommt, was nächste Woche kommt und was nächste Saison kommt.“
Christian Schade: „Es ist einfach phänomenal. Wir wollten das mit aller Macht und wir haben es geschafft. Ich bin einfach nur glücklich, die Zuschauer sind glücklich, das war eine riesige Atmosphäre.“
Fabian Struif: „Jetzt einfach nur den Moment genießen mit dem geilen Publikum. Das ist meine erste so richtige Aufstiegsfeier, die ich mitmachen darf. Ich laufe hier im Moment noch so ein bisschen planlos durch die Gegend.“

Zuschauer: 1538
Schiedsrichter: Beyer/Schulte
GSV Eintracht Baunatal: Paar (1 Tor), Paske; Koch (1), Buhre, Gbur (6), Schade (8/5 Siebenmeter), Werner, Räbiger (6), Geßner (5), Bornemann (1), Weinrich (4), Struif (1), Gabriel, Ochmann.
Quelle: Bericht: PM Eintracht  Fotos: H. Soremski

 

 



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