Sport im Freien – Beliebt wie noch nie

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Kaum ist der Schnee weggetaut und die Temperaturen bleiben im positiven Bereich, wird es draußen wieder voll: Fußballer, Jogger, Walker, Slackliner und Mountainbiker tummeln sich in den Flußauen, Parks und im Gelände. Sport an der frischen Luft hat zahlreiche Vorteile, das ist gar keine Frage. Es muss aber auch einiges beachtet werden, wenn man sich nach der Winterpause wieder ins Freie wagt.

Langsam anfangen auch nach der Winterpause

Wer zwischen November und Februar seine Freizeit überwiegend auf dem Sofa und am Schreibtisch verbringt, sollte erst einmal langsam einsteigen. Selbst diejenigen, die im vorangegangenen Jahr noch Marathon gelaufen sind, sollten es langsam angehen lassen. Zu Vorbereitung auf das stetig intensiver werdende Training im Freien kann zu Hause schon ein wenig Sport betrieben werden. Sit-Ups, Squats, abendliche Einheiten auf dem Heimtrainer und dem Stepper bereiten die Muskulatur nach der langen Winterpause auf den Sport im Freien vor.

Einen guten Ersatz für einen langsamen Trainingseinstieg stellt das Workout im Wohnzimmer allerdings nicht dar. Denn die Anforderungen an die Muskulatur sind im Freien nicht nur größer, sondern schlicht anders. das unebene Gelände spricht beim Laufen die Muskelgruppen der Beine intensiver an, trainiert aber gleichzeitig auch den gesamten Oberkörper inklusive der Rücken- und Schultermuskulatur. Ganz egal, wie gut das Laufband zu Hause eingestellt werden kann: Das leistet es einfach nicht. Daher ist auch bei im Winter im Haus fortgesetztem Training der sanfte Einstieg mit einem sich langsam steigernden Trainingsplan sinnvoll.

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Gut gewärmt beugt Muskelbeschwerden vor

Die richtige Kleidung für die jeweilige Sportart ist natürlich auch wichtig. Im Frühjahr ist die Sachlage aber noch einmal komplizierter: Die ersten Sonnenstrahlen werden von den meisten Menschen als angenehm warm empfunden. Die Versuchung ist groß, in kurzen Sachen zu laufen, zu radeln oder Fußball zu spielen. Dabei vergessen viele Menschen, dass die Lufttemperaturen eben doch noch eher niedrig sind und bisweilen ein recht kalter Wind weht. Für den Körper ist leichte Kleidung in diesem Fall nicht gut, denn die strapazierte Muskulatur verkrampft bei Kälte schnell. Das Risiko von Verletzungen steigt. Das Immunsystem wird auch erst einmal geschwächt, so dass man in der Folge anfälliger für Erkältungskrankheiten ist.

In der richtigen Kleidung ist Sport im Freien auch bei Regen und Matsch der Gesundheit und insbesondere dem Immunsystem förderlich. Die Bewegung in unebenem Gelände fördert die Koordination, den Gleichgewichtssinn und die Orientierung. Aber eben nur, wenn man nicht vor Kälte zittert …

Mehrere Lagen Kleidung machen Sinn

Funktionskleidung wird grundsätzlich in mehreren Schichten getragen, und das ist vor allem im Frühjahr wichtig. Direkt auf die Haut gehört eine geschlossene, aber atmungsaktive Schicht, die den Schweiß abtransportiert, aber nicht auskühlen lässt. Darüber kommt eine wärmende Schicht, normalerweise aus Fleece oder Merinowolle. Auch dieses Material sollte atmungsaktiv sein und auf keinen Fall Schweiß saugen. Denn nasse Kleidung ist bei kühler Witterung extrem ungünstig. Wer leicht friert, aber beim Training aufheizt, kann mehrere dünne Schichten von Fleece kombinieren und sich bei steigender „Innentemperatur“ langsam entblättern. Funktionskleidung speziell für den Sport hat den Vorteil, dass sie grundsätzlich sehr leicht ist und die Trainierenden nicht mit unnötigem Gewicht belastet. Sinnvolle Sportkleidung von verschiedenen Herstellern führen die Fachhändler sind im Online-Shop von Planet-Sport zu finden. Diese Kleidung engt nicht ein, sondern lässt die für den Sport benötigte Bewegungsfreiheit.

Als äußerste Lage ist, vor allem im Gebirge, eine windabweisende Schicht sinnvoll. Softshell ist trotz winddichter Textilstruktur noch atmungsaktiv und bleibt trocken. Sollte es doch regnen oder schneien, darf es auch Hardshell sein. Diese Materialien sind aber, trotz aller Versprechen der Hersteller, nie wirklich atmungsaktiv, sondern führen gerne zu einem Hitzestau. So ausgerüstet wird der Sport im Frühjahr auch bei niedrigen Temperaturen und Wind zu einem gesunden Vergnügen.