Sven Valenti beendet seine Karriere

IMG_9990Eine große Sportlerkarriere geht nach der Finalserie zwischen den Bietigheim Steelers zu Ende: Nach 23 Profijahren, davon elf im Trikot der Kassel Huskies, hat Sven Valenti nach dem Gewinn der Meisterschaft am vergangenen Freitag, seine Schlittschuhe an den Nagel gehängt.

„Den Entschluss habe ich schon seit längerem gefasst und werde davon auch nicht mehr abweichen. Besser hätte der Abschluss meiner Karriere auch gar nicht sein können“, erklärt der Routinier, der insgesamt 602 Spiele für die Huskies absolvierte.
Der gebürtige Freiburger, war im Sommer 2001 dem Ruf von Hans Zach gefolgt und von Bad Tölz nach Kassel gewechselt, wo er sich sofort als feste Größe im Kader festspielte.

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Selbst nach dem Abstieg aus der DEL 2006, hielt der mittlerweile 40­Jährige den Huskies für ein weiteres Jahr die Treue, ehe er für ein Jahr nach Essen und anschließend für drei Jahre nach Weißwasser wechselte.

Die Wurzeln nach Nordhessen blieben aber auch immer in dieser Zeit fest erhalten, denn die Familie Valenti war mittlerweile in Kaufungen heimisch geworden.

Im Sommer 2011 kehrte der Linksschütze dann an die Fulda zurück und wurde sofort die tragende Säule in der Abwehr des damaligen Oberligisten.

Unvergessen wird für die Fans das Tor in letzter Minute gegen die Füchse Duisburg sein, mit dem sich die Huskies 2014 für die Aufstiegsrunde qualifizierten und den Sprung in die DEL2 schafften.
„Mit Sven verlieren wir eine absolute Integrationsfigur. Er ist ein Musterbeispiel für Leidenschaft uind Zuneigung für dieses Spiel und war auch abseits des Eises ein toller Sportsmann.

Er ist ein einmaliger Spieler in der Kasseler Eishockeygeschichte und es war mir eine Ehre, ihn trainieren zu dürfen“, lobt Huskies­Trainer Rico Rossi seinen Schützling.

Nach der Karriere wird Sven Valenti zunächst ein Praktikum beim Sportamt der Stadt Kassel beginnen und seine Prüfung zum Sportfachwirt abschließen. „Wir werden Sven jetzt etwas Zeit geben, damit er für sich entscheiden kann, was er machen will. Wenn er dann mit uns reden will, sind wir gerne dazu bereit“, erklärt Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs.

 

Quelle Kassel-Huskies

(CB)

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