Wilhelmshöhe Open des KTC

2. Juli 2012
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Dass die Spieler sich bei den Wilhelmshöhe Open des KTC Bad Wilhelmshöhe 1896 wohl fühlen, ist längst kein Geheimnis mehr. Das höchstdotierte deutsche ITF Future-Tennis-Turnier (15.000 Dollar plus Hospitality) genießt innerhalb der HEAD German Masters Series einen erstklassigen Ruf und ist sehr beliebt. Der Österreicher Marko Neunteibl entdeckte durch die Wilhelmshöhe Open seine Liebe zu Kassel, inzwischen lebt er hier und trainiert auch beim KTCW den Nachwuchs. Landsmann „Jo“ Ager spielte wie Marko für den  „Coverboy“ Sascha Kloer-  und Kevin Deden kamen einst allein schon wegen der Kurhessen Therme zu ihrem Lieblingsturnier. Jetzt schreibt ein weiterer Spieler diese Geschichte(n) fort. Der Kroate Kristijan Mesaros spielte sich im letzten Jahr bis ins Halbfinale der „WO“. Mit seinem Vater Zejlko, der früher einige Jahre bei Wegmann in Kassel gearbeitet hat, fand er während der Turnierwoche viele Freunde im Club. Jetzt wurden die Kontakte intensiviert. „Kris“ war kürzlich für einige Zeit in Kassel, gab beim KTCW Trainerstunden, doch Ex-Profi Marko Neunteibl und die Club-Verantwortlichen merkten schnell, dass das nicht die Zukunft für den jungen Mann aus Slavenski Brod, der während der Wilhelmshöhe Open 24 Jahre wird, sein kann. Mit seinem Potenzial gehört er weiter auf die Tour, darin war man sich einig. Und so bildete sich ein Konsortium, das „Kris“ wieder nach oben führen, ihn finanziell unterstützt und ihm mittelfristig eine bessere sportliche Perspektive bieten möchte. Im letzten Sommer stand Mesaros kurz vor dem Sprung in die Top 200, zurzeit ist er auf Rang 472 abgerutscht, weil er nicht viele Turniere gespielt hat oder nicht so erfolgreich war wie erhofft. Das soll sich mit der Unterstützung aus Kassel nun wieder ändern. Für die am Sonntag begonnenenn 15. Wilhelmshöhe Open 2012 (1. bis 8. Juli) bekam er die Wild Card des Veranstalters und hofft, dass er bei seinem „Heimspiel“ an die guten Leistungen aus dem Vorjahr anknüpfen kann. Aus Belgrad, wo er momentan ein Future-Turnier spielt, meldete sich Kris mit einem Gruß an die Kasseler Freunde: „Ich freue mich sehr auf die Wilhelmshöhe Open und meine Fans.“

Die letzte Wild Card für das Hauptfeld der Wilhelmshöhe Open war vergeben. Nach Julian Lenz bekam der 20-jährige Maximilian Wilde aus Billerbeck die zweite Wild Card des Hessischen Tennis Verbandes. „Maxi“ trainiert seit letztem Jahr in der inzwischen schon renommierten Tennis University Schüttler-Waske. Die beiden ehemaligen Top-Spieler Rainer Schüttler und Alexander Waske führen in ihrer Kaderschmiede in Offenbach junge und „hungrige“ Talente erfolgreich an das Profidasein heran. Nicht nur das, Aushängeschilder sind vor allem Deutschlands Topten-Spielerin Angelique Kerber, Andrea Petkovic, Shooting Star Cedric-Marcel Stebe und Topten-Spieler Janko Tipsarevic.

Mit Maik Burlage erhält ein weiterer Spieler aus der Tennis University eine Wild Card für die Qualifikation. Dort gibt es auch ein Wiedersehen mit einem alten hessischen Bekannten: Maximilian Abel. „Maxi“, inzwischen 30 Jahre alt, ist mit seinen Auftritten in Kassel den Fans in nachhaltiger Erinnerung und greift nach einem wechselvollen Lebensweg wieder zum Schläger. Er bekommt eine Quali-Wild Card von Turnierdirektor Dr. Eberhard Engelmann. Die Qualifikationsspiele beim höchstdotierten ITF Future-Turnier in Deutschland starteten am Sonntag 1. Juli auf den Anlagen des KTC Bad Wilhelmshöhe an der Burgfeldstraße und bei der TSG Ahnatal. Am Montag, 2. Juli, werden die Quali-Finals um die acht freien Plätze für das Hauptfeld beim KTCW ausgetragen. Der Eintritt für die Qualifikation ist frei. Am Dienstag, 3. Juli, steigt das Hauptfeld ins Turnier ein. Alle Infos zu den Wilhelmshöhe Open 2012 unter Wilhelmshoehe-Open.(mikü)

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