Verbraucherfrage der Woche: Übergepäck vermeiden

Lisa M. aus Kassel: Für meine dreiwöchige Fernreise habe ich eine lange Packliste. Wie kann ich Übergepäck vermeiden? Und wie sind eigentlich die Regelungen der Airlines bei Übergepäck?

Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung):

Um Übergepäck zu vermeiden, können Urlauber bereits beim Kauf ihrer Gepäckstücke auf möglichst wenig Eigengewicht achten. Beim Packen lässt sich dann vor allem bei der Kleidung Gewicht sparen: Zum einen reichen in der Regel drei bis vier Outfits pro Woche aus. Zum anderen können Reisende schwere Kleidung, wie festes Schuhwerk oder eine dicke Jacke, während des Flugs tragen. Wer im Urlaub gerne liest, für den kann sich die Anschaffung eines E-Book Readers lohnen.

Zusätzlich sollten sich Urlauber über die Ausstattung des Hotels informieren. In vielen Hotelzimmern sind beispielsweise Föhn oder Pflegeprodukte wie Shampoo und Duschgel vorhanden. Besonders schwere Dinge wie Kamera oder Laptop können Reisende im Handgepäck verstauen. Bei den meisten Airlines sind zwischen 15 und 20 kg Freigepäck inklusive. Überschreitet der Koffer dieses Gewicht, müssen Fluggäste oft ordentlich drauf zahlen. Wer schon vor dem Check-in weiß, dass sein Koffer das Freigepäck überschreitet, kann dennoch Geld sparen.

Denn viele Airlines bieten Übergepäckpakete an: Für eine Pauschale, die deutlich niedriger ist als die Gebühren am Flughafen selbst, kann der Gast auf der Website der Airline zusätzliches Gewicht buchen. Regelungen und Gebühren der jeweiligen Airline finden Fluggäste ebenfalls auf deren Website. Für den Fall der Fälle empfiehlt sich eine Reisegepäckversicherung. Sie springt ein, wenn das aufgegebene Gepäck verloren geht oder beschädigt wird.

PM: ERV (Europäische Reiseversicherung AG)

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