Injas dogumenta Folge 12 – documenta 13

Irgendwie war früher alles besser! Das ging mir heute so durch den Kopf als ich durch die Kasseler Aue schlenderte. Natürlich angeleint, denn alles andere ist ja verboten. Bei der documenta 13 gab es sehr viele Kunstwerke an den unterschiedlichsten Stellen in der Aue zu bewundern. Ich habe sogar an einer Demonstration für den chinesischen Künstler Ai Weiwei teilgenommen. Ich

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100 Kunstwerke: Das fehlende Fragment (57)

Das d13-Begleitbuch beschreibt auf Seite 60 noch, wie die ursprüngliche Planung von Guillermo Faivovich und Nicolás Goldberg aussah. Leider konnte es nicht dazu kommen. Dafür kam etwas ganz anderes, überraschendes, das fast so unerwartet war wie ein vom Himmel fallender Meteorit. Und dennoch nicht wirklich überraschend. Die Komponente Mensch hat, vergleichsweise schwach und doch in der Wirkung Himmelsgewalten gleich, zugeschlagen.

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100 Kunstwerke: Aase Texmon Rygh (172)

Endlich sind meine Vorurteile mal wieder bestätigt worden: Das, was Aase Texmon Rygh im Ottoneum zeigt, ist zum Teil wirklich „Moderne Kunst“, oder jedenfalls das, was ich in der Vergangenheit mit diesem Begriff verbunden habe. Körper, die scheinbar menschlich sind, doch wo der Kopf sitzen müsste, ist nur ein großes Loch. Gut, das kommt mir auch in der Realität bei

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100 Kunstwerke: News From Nowhere (119)

„Widerstand ist zwecklos!“ — Wer kennt ihn nicht, den legendären Spruch der Borg aus Star Trek, wenn sie mal wieder jemanden assimilieren wollen, oder einfach gleich eine ganze Kultur. MOON Kyungwon und JEON Joonho gehen mit ihren Protagonisten etwas zurückhaltender um. In ihrem documenta-Projekt stellen sie Methoden vor, den menschlichen Körper gezielt aufzuwerten, indem sie wie die Borg den Körper

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100 Kunstwerke: Maria Loboda (101)

„The work is dedicated to an emperor“ lautet der etwas sperrige Titel von Maria Lobodas Werk. Es besteht im Grunde nur aus einer Reihe von Zypressen, die in orangeroten Blumentöpfen gepflanzt sind. Bestandteil dieses Kunstwerkes ist aber auch die Bewegung. Diese allerdings ist für die Besucher in der Regel nicht wahrnehmbar, es sei denn, jemand geht zu ungewöhnlichen Zeiten in

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100 Kunstwerke: Gareth Moore (120)

Eine Betrachtung von M. Kittner und INJA Hausverbot für NHR-Reporter? Gareth Moore, ein Kanadischer Künstler, der in Berlin lebt, ist bekannt für seine Skulpturen und Installationen aus gefundenen Materialien. Seit 2010 arbeitet er in einem versteckten Winkel der Karlsaue an einem Wohnhaus mit kleiner Pension und verschiedenen, sich immer wieder ergänzenden Installationen. Unter anderem hat er zwei ausrangierte Fenster aus

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Kunst im Wandel

Als ich gestern an Lara Favarettos „Momentary Monument IV“ vorbeiging, erschien es mir, als ob dieses Werk irgendwie „geschrumpft“ sei. Ich habe es vor einigen Wochen zwar nur im Vorbeigehen wahrgenommen, aber der sich drohend über mir auftürmende Schrottberg wirkt in meiner Erinnerung irgendwie größer. Habe ich recht und das Verschwinden der Kunst symbolisiert das Ende, wie Kollege Bültemann vor

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