Injas dogumenta : Tschüss und prost

100 Tage Inja´s Dogumenta Zur Zeit geht es nach der documenta 14 in allen Medien nur noch um das Defizit von mindestens 5,4 Millionen Euro. Wer hat diese Misswirtschaft zu verantworten? Adam Szymczyk, der Aufsichtsrat, Frau Kuhlenkampf , der Ex-Bürgermeister , Athen…… ? Der künstlerische Leiter A. S. tut jedenfalls so, als ginge ihn das alles nichts an. Er fällt

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Injas dogumenta 18: Abfall?

Hier stellt sich auf dem ersten Blick wirklich die berühmte Frage: „Ist das Kunst oder kann das weg?“ Da liegen anscheinend weggeworfene Holzpalettenteile, Reste von Wellpappe und Styropor ungeordnet herum. Naja, der Betrachter wundert sich über nichts mehr. Gibt es denn irgendwo einen Hinweis, was das soll? Ein provisorisches Schildchen : „ Andreas Lolis. Shelter, Marmor“ Erst jetzt schaut man

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Injas dogumenta 17 Parthenon: gerade erst fertiggestellt und jetzt schon sehr stark abgebaut.

Der bekannteste und auffälligste Beitrag zur documenta 14 läutet das Ende der wohl umstrittensten documenta ein. Am Samstag, den 10. September, wurde das letzte eingeschweißte Buch angebracht. Kaum 24 Stunden war der Parthenon komplett, da durften bereits am Sonntag die ersten „Kunstliebhaber“ sich am Büchertempel bedienen. Sehr cool war die Begegnung mit der Künstlerin Marta Minujin. Die Besuchermassen feierten sie

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Injas dogumenta 16: Das Marmorzelt

Dieses documenta 14 Kunstwerk gefällt mir. Es lädt zum Eintreten ein. Endlich eine deutliche Verbindung zur documenta in Athen: dort stand das Marmorzelt von der kanadischen Künstlerin Rebecca Belmore auf dem Filoappou Hügel gegenüber der Akropolis in Athen. Ein Zelt wird immer mal auf- und abgebaut, mal hier ….. mal dort. Nicht zusammengerollt, dafür aber in einer großen Transportkiste, wurde

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Injas dogumenta 15

Nachdem der künstlerische Leiter Adam Szymczyk bei der von ihm verplanten Weltkunstausstellung meist durch Abwesenheit glänzt, habe ich mir auch erlaubt, einfach für eine Woche ans Meer zu fahren. Es bot sich an, die Mitfahrgelegenheit auszunutzen, da Herrchen beim Kitesurf Worldcup auf Fehmarn fotografieren muß. Korrekt wie ich bin, melde ich mich ab. Der Kurator Szymczyk war stellenweise wochenlang nicht

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Injas dogumenta 14 : Die Wächter provozieren die documenta 14

Die Wächter provozieren die documenta 14 Mystische, gesichtslose Gestalten in Kutten sorgen für Interesse und Ärger . Der Künstler Manfred Kielnhofer ist kein „offizieller documenta 14- Künstler“ und doch ist er ständig präsent. Seine „ Guardians of Time“ sorgen für Gesprächsstoff wenn sie überall in der Stadt erscheinen und dann von Verantwortlichen der Stadt(?) entfernt werden. Oft weiß Kielnhofer nicht,

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Injas dogumenta 13 : Das kollektive Dorf der Ideen

Heute haben wir ein sehr interessantes documenta Projekt in der Kasseler Nordstadt besucht. Vier Gruppen junger Leute aus verschiedenen Ländern fanden sich zusammen und bauten zunächst ohne Plan einen offenen „Wohnturm“ aus Holz und anderen zum Teil gespendeten Materialien. Ich durfte überall in dem verwinkelten Holzgerüst herumlaufen, konnte alles beschnuppern und wurde von vielen gut gelaunten Menschen gestreichelt. Irgendwie gab

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Injas dogumenta Folge 12 – documenta 13

Irgendwie war früher alles besser! Das ging mir heute so durch den Kopf als ich durch die Kasseler Aue schlenderte. Natürlich angeleint, denn alles andere ist ja verboten. Bei der documenta 13 gab es sehr viele Kunstwerke an den unterschiedlichsten Stellen in der Aue zu bewundern. Ich habe sogar an einer Demonstration für den chinesischen Künstler Ai Weiwei teilgenommen. Ich

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Injas dogumenta 11 : Halbzeit bei der documenta

Mensch ( oder besser Hund!) , wie die Zeit vergeht! Schon 50 Tage der 100 Tage auf die wir 5 Jahre lang gewartet haben sind vorbei. Die documenta 14 …………… noch nie gab es so viele Besucher …… noch nie war sie so chaotisch ……………. noch nie so politisch……………. noch nie so provozierend……………. noch nie so unorganisiert ………….. noch nie

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Injas dogumenta 10

Heute erzähle ich euch von einem sehr schönen und auffälligen Kunstwerk der documenta. Von Weitem sieht es aus wie eine Baustelle am Friedrichsplatz vor der Documenta-Halle. Hier kann man herumgehen und es gibt viel zu sehen, zu schnuppern und zu entdecken. Zwanzig ockerfarbene Abwasserrohre hat der kurdisch-irakische Künstler Hiwa K in einem Block über- und nebeneinander gestapelt. Zu beiden Seiten

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