Killerspiele – Alle drei Folgen

DOOMJetzt ist das Trio komplett: ZDFinfo sendet am Mittwoch, 21. September 2016, 23.15 Uhr erstmals die dritte Folge „Virtual Reality und neuer Streit“ der „Killerspiele“-Reihe.

Alle drei Teile werden an diesem Tag zudem erstmals komplett zu sehen ist. Die erste Folge „Killerspiele: Der Streit beginnt“ um 21.45 Uhr, die zweite „Der Streit eskaliert“ um 22.30 Uhr. Die „Killerspiele“-Reihe zeigt, dass bereits vor 40 Jahren, als die ersten Videospiele auf den Markt kamen, auch die erste Gewaltdiskussion zu verzeichnen war.

Killerspiele – Eine Doku-Reihe zur Geschichte der First-Person-Shooter
Killerspiele – kaum ein Wort in der deutschen Gaming-Landschaft ist so aufgeladen, kaum eine Debatte wurde so emotional geführt.

Wer heute das Wort Killerspiele hört, denkt an „Counter Strike“, an „Doom“, mit großer Wahrscheinlichkeit aber auch an: Erfurt, Winnenden – den Tatorten von Schul-Amokläufen, die Anfang der Nullerjahre Deutschland erschütterten.

Schnell waren die Schuldigen damals gefunden: sogenannte First-Person-Shooter, im Boulevard-Duktus hießen sie fortan Killerspiele.
Doch hinter der Geschichte dieser Computerspiele verbirgt sich so viel mehr – ZDFinfo erzählt sie, in einer dreiteiligen Doku-Reihe.
zdf infoSchon Mitte der 70er Jahre erschien mit „Death Race“ das erste Spiel, das eine Gewalt-Diskussion provozierte – auch wenn man damals nur pixelige Autos auf pixelige Strichmännchen zusteuern musste. Dieser erste Teil der Doku-Reihe erzählt, wie die Gewalt in die Computerspiele kam – von den Anfängen an Daddel-Automaten in den USA bis hin zur Entwicklung von „Doom“, der Mutter aller Killerspiele. Für den 45-minütigen Film hat Autor Christian Schiffer unter anderem Doom-Mitschöpfer John Romero in seiner Wahlheimat in Irland besucht und über seine Pionier-Rolle im Genre der First Person-Shooter gesprochen.
Im Deutschen Computerspiel-Museum in Berlin und dem Zentrum für Kunst- und Medientechnologie (ZKM) in Karlsruhe hat der Autor sich die Exponate aus 40 Jahren Gaming-Geschichte zeigen lassen und Szene-Größen wie den ehemaligen „Powerplay“-Redakteur Boris Schneider-Johne und „Gamestar“-Chefredakteur Gunnar Lott getroffen. Weitere Gesprächspartner: Hans Ippisch, Schöpfer des frühen Ballerspiels „Soldier!“, Andreas Lange, Direktor des Deutschen Computerspiel-Museums, Elke Monssen-Engberding, Vorsitzende der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien und Stephan Schwingeler, Kunsthistoriker am ZKM.

 

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Killerspiele: Der Streit eskaliert – Zweite Folge
Verbieten oder nicht verbieten? In den Nullerjahren kommt es in Deutschland zu einer Reihe von Amokläufen und in deren Folge eskaliert auch der Streit um sogenannte „Killerspiele“.
Der zweite Teil der dreiteiligen Doku-Reihe „Killerspiele“ blickt zurück auf die intensive deutsche Debatte. Erfurt, Emsdetten, Winnenden. Orte, an denen Schulamokläufe begangen wurden und die dadurch bundesweit traurige Bekanntheit erlangt haben.
In den Nullerjahren schockieren gleich mehrere dieser Verbrechen die Republik und Schuldige sind schnell gefunden: Es sind gewalthaltige Computerspiele, die dafür verantwortlich gemacht werden, dass junge Männer unschuldige Menschen erschießen. Schnell fordern Politiker ein Verbot für sogenannte „Killerspiele“, Ego-Shooter wie etwa „Counter Strike“ sollen auch die Erwachsenen nicht mehr spielen dürfen. Doch die Gamer wehren sich, beginnen sich für ihr Hobby zu engagieren, und sie haben Erfolg: Das Killerspielverbot scheitert – auch, weil Computerspiele irgendwann sogar zum Kulturgut erklärt werden.
Unter anderem berichten der ehemalige bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein, der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, und der Fernsehmoderator Budi Budiman darüber, wie sie die Debatte erlebt haben.

Killerspiele: Virtual Reality und neuer Streit – Dritte Folge
Im dritten Teil der Reihe geht es um aktuelle Entwicklungen und einen Ausblick, wie Virtual Reality zu einer ganz neuen Diskussion der Gefährlichkeit von Ego-Shootern führen könnte.

Quelle ZDF

(CB)

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