„Leschs Kosmos – Die Konfrontation mit dem Fremden“



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Quellenangabe: "obs/ZDF/ZDF/Lux Lotusliner"

Quellenangabe: „obs/ZDF/ZDF/Lux Lotusliner“

Mainz (ots) Gehört es zur menschlichen Natur, Fremde als Eindringlinge auszugrenzen? Am Dienstag, 24. Mai 2016, 23.00 Uhr, im ZDF, untersucht Professor Harald Lesch in einer neuen Ausgabe von „Leschs Kosmos“ zum Thema „Die Konfrontation mit dem Fremden“, warum Menschen Gruppen bilden und Anderen mit Ablehnung begegnen. Schon Kinder neigen dazu, den Zusammenhalt der eigenen Gruppe zu verstärken, indem sie andere ausgrenzen.

Die Merkmale, welche „Zugehörige“ von „Anderen“ unterscheiden, sind extrem variabel. Wer nach evolutionsbiologischen Gründen für das Verhalten sucht, stößt schnell an Grenzen – auch bei der Einteilung der Menschen in Rassen. Denn Optik täuscht. Beispielsweise können die genetischen Unterschiede zwischen einem Europäer und einem Chinesen geringer sein als zwischen zwei Europäern. Der Grund dafür findet sich in der Evolutionsgeschichte: Die Bewohner aller Kontinente sind Nachfahren einer kleinen Migrantengruppe aus Afrika.

Um mehr über die Geschichte seiner Vorfahren zu erfahren, macht Harald Lesch den Test: Anhand spezieller Genmarker lässt sich auch der Weg seiner eigenen Ahnen aus Afrika nachverfolgen. Sein Blick in die Menschheitsgeschichte offenbart, wie viel Wertvolles wir dem Austausch zwischen den Kulturen verdanken: Dass wir in Europa heute Milch trinken und Weizen anbauen, hat seinen Ursprung in der Region des so genannten fruchtbaren Halbmonds – der Gegend, aus der auch aktuell viele Flüchtlinge nach Europa kommen.

http://leschskosmos.zdf.de

Quelle: ZDF Presse und Information



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