Stadt Kassel empfängt erfolgreiche Nachwuchs-Forscher

151887PAls Wertschätzung für ihren herausragenden Forschergeist hat Oberbürgermeister Bertram Hilgen jetzt fünf erfolgreiche Teams des Schülerforschungszentrums Nordhessen (SFN) im Kasseler Rathaus empfangen. Die jungen Nachwuchs-Forscher hatten am Bundeswettbewerb „Jugend forscht“ sowie am „International Science and Engineering Fair“ überaus preisgekrönt teilgenommen. Allein bei „Jugend forscht“ hat das SFN zwei Bundessiege und drei Sonderpreise errungen – in der 50-jährigen Geschichte dieses Bundeswettbewerbs ist dies zuvor noch keinem anderen Institut gelungen.

Bevor sich die Preisträger ins Gästebuch der Stadt Kassel eintragen durften, gab es anerkennende und lobende Worte des Stadtoberhaupts: „Mit Euren erstklassigen Forschungsergebnissen habt ihr großartige Werbung für das Schülerforschungszentrum Nordhessen und somit auch für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Kassel betrieben. Für dieses Engagement kann man Euch nur gratulieren“, sagte Oberbürgermeister Hilgen. Gleichzeitig dankte er auch denen, die den jungen Leuten beim Verwirklichen ihrer Ideen die notwendige Anleitung, Unterstützung und Hilfe geben. Insbesondere würdigte Hilgen dabei nochmal das Engagement von Klaus Peter Haupt, Leiter des Schülerforschungszentrums und Träger der Goldenen Ehrennadel der Stadt Kassel.

Hilgen: „Junge Talente müssen entdeckt werden, man muss sie fördern, aber auch fordern. Das Schülerforschungszentrum ist ein Juwel in der nordhessischen Bildungslandschaft. Hier bieten sich Nachwuchsforschern außerhalb der Unterrichtszeit die Möglichkeit, sich für die Physik und andere Naturwissenschaften zu begeistern. Unterstützt von Fachberatern und Wissenschaftlern können sie im SFN eigenständige Forschungsarbeit leisten. Das ist nahezu einmalig in Deutschland – dafür lohnt es sich für uns zu investieren.“

Die Preisträger:

Anselm von Wangenheim wurde mit seinem Projekt „Monopod – Physik bis zum Umfallen“ zum Bundessieger bei „Jugend forscht“ in der Kategorie Physik gekürt. Darüber hinaus erhielt er einen Europapreis und qualifizierte sich für einen europäischen Wettbewerb in Mailand.

Einen weiteren Bundessieg erlangten Patricia Asemann und Robin Heinemann mit ihrem gemeinsamen Projekt „Bahndaten extrasolarer Systeme“ im Bereich Geo- und Raumwissenschaften sowie einen Sonderpreis der Astronomischen Gesellschaft.

Kay Rübenstahl, Duo Andreas Qiu und Michelle Naass wurden für die „Entwicklung eines Testverfahrens für Haushalte zum Nachweis von Melamin“ mit dem 2. Preis auf dem Gebiet Arbeitswelt ausgezeichnet und erhielten als Sonderpreis eine China-Reise inklusive Qualifikation für einen dortigen Wettbewerb.

Mit dem 3. Preis in der Kategorie Technik wurde Birk Magnussen für sein Forschungsprojekt „Für Laien programmierbare Steuerung optimiert auf Energiesparmanagement“ ausgezeichnet.

Beim Wettbewerb „International Science and Engineering Fair“ erhielt Arne Hensel den weltweit besten Platz in der Kategorie Chemie mit seinem Forschungsprojekt „Cavity“. Zudem bekam er den Sonderpreis „sustainable urban design“ und wurde zur Nobelpreisträgerverleihung nach Stockholm eingeladen.

Oberbürgermeister Hilgen: „Ich wünsche Euch auch weiterhin eine gute Entwicklung auf Eurem wissenschaftlichen Pfad. Und weiterhin viel Spaß und Freude am Forschen.“

Hintergrund Schülerforschungszentrum Nordhessen:

Träger des Schülerforschungszentrums Nordhessen (SFN) sind das Ministerium für Wissenschaft und Kunst und das Kultusministerium, die Universität Kassel, die Stadt und der Landkreis Kassel. Beheimatet ist das SFN auf dem Gelände der Albert-Schweitzer-Schule (Parkstraße 16) in Kassel. Jugendliche aus allen nordhessischen Schulen ab der Klasse 5 bis zum Abitur können dort eigene naturwissenschaftliche Forschungsprojekte an jedem Tag der Woche (einschl. Samstag) durchführen.

Quelle:Stadt Kassel

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