Inja wieder auf den Spuren der Kunst

Chinesische Kunst von 2012 an Documenta-Kunst von 1982

Claes  Oldenburgs Spitzhacke von der documenta 7 finde ich ja schon lange klasse. Seit Oktober steht jetzt noch ein schönes Kunstwerk  in unmittelbarer Sichtweite. Irgendwie auch ein übergroßes „Menschenwerkzeug“. Herrchen sagt, es wäre ein Federhalter, der auf einer Ablage liegt. Ein „Federhalter-Berg“ also.  Genauso heißt das Werk von Liu Liyun.  Egal ….  das geschliffene und polierte Metall macht sich gut auf der Regattawiese und es gibt immer Hunde in der Nähe, mit denen ich dort herumrennen kann. Ist doch klar, dass wir alle unsere Duftmarken am Berg hinterlassen haben. So wissen wir immer wer zuletzt da war.

Liu Liyun,  eine Professorin an der Arts  Academy der Minzu Universtiy of China,

zieht eine Verbindung zu der von unserem Herkules in Wilhelmshöhe heruntergeschleuderten Spitzhacke. Diese erinnert an die Zerstörung und den Wiederaufbau von Kassel nach dem Weltkrieg. Vor dem Wiederaufbau mit schwerem Werkzeug wie der Spitzhacke musste die Planung, die Arbeit mit dem Geist treten. Der „Federhalter Berg“ symbolisiert diese Thematik.

Spitzhacke und Feder……………… Tat und Geist!

Eigentlich eine tolle Idee der jungen Künstlerin aus der inneren Mongolei.

Habe ich es für euch Menschen verständlich erklärt? Geht einfach mal hin, an der Orangerie gibt es noch mehr chinesische Kunst zu bewundern. Demnächst mehr hier bei der NHR.

 

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