Kampf um Freibäder

aFoto.JPG4500 Demonstranten setzten sich für den Erhalt der Freibäder in Bad Wilhelmshöhe und Harleshausen ein.

Vom Kulturbahnhof aus zog der von der Initiative Junge Kultur Kassel organisierte  Zug zum Rathaus. Eine bunte Mischung aus allen Altersstufen der Bevölkerung, zum Teil in lustiger Badebekleidung, demonstrierte lauthals  für den “Erhalt wichtiger Erlebnisorte“ für jung und alt. Ralf Raabe und der Sportwissenschaftler Kuno Hottenrott sprachen in ihren Reden den Anwesenden aus dem Herzen und unterstrichen  die Forderungen nach dem Erhalt der Sportstätten. Bewegend wurde es, als Hans Mengeringhaus  aus Protest die ihm für seine Verdienste verliehene Goldene Ehrennadel der Stadt Kassel samt Urkunde vor dem Rathaus zurückgab.“ Ich sehe nicht ein, dass ich Gold bekomme und man nimmt uns einen hochkarätigen Diamanten.“

In Sprechchören forderte man vergeblich Oberbürgermeister Hilgen auf, sich der Diskussion vor dem Rathaus zu stellen.

Eine bis dahin in meinen Augen angenehme, fröhliche , friedliche und doch deutlich fordernde Demonstration. Eine Bevölkerungsgruppe setzte sich ein und stellte berechtigte Forderungen auf. So geht Demokratie!

Leider trübte sich später der positive Eindruck als sich eine kleinere Gruppe aufmachte, die anschließende Stadtverordnetensitzung  zu erstürmen und zu stören.

Durch das besonnene Verhalten der Polizei vor Ort konnte eine weitere Eskalation verhindert werden.

Mit einer Unterschriftenaktion versucht man in den nächsten zwei Wochen die Schließung der beiden Freibäder zu verhindern. 

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