Solidarität und Mitgefühl mit Japan

„Das verheerende Erdbeben mit dem Tsunami sowie die sich abzeichnende nukleare Katastrophe haben die Menschen in Kassel – wie überall auf der Welt – tief erschüttert.“ Wer die schrecklichen Bilder von der Zerstörung durch das Erdbeben und den Tsunami aus Japan gesehen habe, könne davon nicht unberührt bleiben, erklärte jetzt Oberbürgermeister Bertram Hilgen im städtischen Pressedienst. Das Mitgefühl gelte besonders den betroffenen Menschen in Japan, die nach der schrecklichen Naturkatastrophe mit ihren gewaltigen Zerstörungen nun möglicherweise auf einen nuklearen GAU zusteuerten. Auch mit den etwa 50 in Kassel lebenden Japanern seien in dieser schweren Zeit die Einwohnerinnen und Einwohner der nordhessischen Großstadt besonders verbunden. Die hier lebenden Japaner seien hin- und hergerissen zwischen Angst, Bangen und Hoffen, wie es mit ihren Angehörigen in dem ostasiatischen Land bestellt sei. Er hoffe, so Hilgen weiter, dass die Angst letztlich bald einer freudigen Gewissheit über das Überleben der Angehörigen weiche.

 

Um ein sichtbares Zeichen der Solidarität mit den Menschen in Japan setzen zu können, gehe die Stadt Kassel einen neuen Weg und habe ein elektronisches Kondolenzbuch im Internet eingerichtet, in dem sich Bürgerinnen und Bürger unter kassel eintragen können. Dieses sei ab sofort freigeschaltet.

Oberbürgermeister Hilgen bat die Kasseler Bürgerinnen und Bürger, weiterhin Anteil an den Schicksalen der Menschen in Japan sowie der japanischen Bürgerinnen und Bürger in Kassel zu nehmen und Solidarität zu zeigen. In diesem Sinne sollten sie auch Sammlungsaufrufe der karitativen Organisationen für die Menschen in Japan unterstützen. Spenden nähmen unter anderem das Deutsche Rote Kreuz (Konto 414141, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00 oder online unter .drk/spenden), die Diakonie Katastrophenhilfe (Kennwort „Erdbebenhilfe Japan“, Konto 502 707, Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70 oder online unter diakonie-katastrophenhilfe.) sowie die Caritas international (Konto 202, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, BLZ 600 205 00 oder online unter caritas-international) entgegen.

 

Nicht nur das Erdbeben und der Tsunami mit seinen schrecklichen Folgen und den vielen tausend Toten schockierten die Menschen in Deutschland und in Kassel. Auch die zahlreichen – zum Teil widersprüchlichen – Meldungen über die Situation in den japanischen Kernkraftwerken und deren Folgen für die Menschen in Japan und möglicherweise darüber hinaus lasse für die nächste Zeit nichts Gutes erahnen, erklärte der Oberbürgermeister. Er habe großes Verständnis für die Ängste der vielen Kasseler vor der friedlichen Nutzung der Kernkraft, die einen schnellstmöglichen Ausstieg aus dieser Technologie forderten. Diese Forderung sei seiner Auffassung nach nicht nur nachzuvollziehen, sondern auch berechtigt. Die Katastrophe in Japan führe eindringlich vor Augen, dass auch in hochindustrialisierten Ländern die Menschen nicht alle Technik im Griff hätten. So sei die Kernenergie nicht absolut beherrschbar und sicher. „Daraus müssen nun die richtigen Konsequenzen gezogen werden“, forderte OB Hilgen.

 

Ein Kommentar

  • RUDI POLLAK

    Es ist furchtbar! Wenn ich die Bilder dieses schrecklichen Erdbeben
    von Japan sehe muß ich mit den Tränen kämpfen, nein ich weine oft.
    Das Mitgefühl meiner Familie und mir ist diesem gequälten Volk gewiss. Wir wünschen aus ganzem Herzen, dass diese schreckliche Tragödie von dem leidgeprüften Volk gemeistert wird.
    Unsere Gebete sind für Euch.
    Bitte haltet durch!! Es gibt etwas Höheres, das wird Euch helfen!!!

    Innige liebe Grüße Familie Pollak++

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