Videowand kommt: Stadt, Land und KSV ziehen an einem Strang

“Durch die Einbeziehung des KSV Hessen Kassel ist die geplante Anschaffung einer Videowand für das Auestadion nunmehr gesichert und die Fertigstellung zu den Deutschen Leichtathletikmeisterschaften gewährleistet.“ Dies teilte Bürgermeister und Sportdezernent Jürgen Kaiser jetzt in einer gemeinsamen Presserklärung von Stadt, Hessischem Innen- und Sportministerium und KSV Hessen Kassel mit.

Nachdem es unlängst zu Verzögerungen im Verfahren gekommen sei, habe man sich gemeinsam und kurzfristig darauf verständigt, dass der große Kasseler Verein als ein späterer Hauptnutzer der Videowand die Anschaffung tätigt und die für das Projekt bereitgestellten Landesmittel somit direkt an den KSV fließen. Zudem erbringe der KSV selbst einen erheblichen eigenen finanziellen Beitrag zur Realisierung des Projektes.

Ausgehend von Gesamtkosten i.H.v. 400.000 Euro für die Anschaffung der Anlage und notwendige bauliche Maßnahmen (insb. Fundamentierung, Stahlgerüst, Verkabelung) gewähre das Land einen Zuschuss i.H.v. 180.000 Euro als Festbetragsfinanzierung. Der Beitrag der Stadt bestehe in der Schaffung der baulich-technischen Voraussetzungen, die sich in der Größenordnung von 80 bis 100.000 Euro bewegen sowie in der Projektsteuerung, erklärte der Bürgermeister.

Der KSV bringe refinanzierte Eigenmittel i.H.v. 55.000 Euro ein.

„Anders als die öffentliche Verwaltung ist der KSV nicht an ein aufwändiges Ausschreibungs- und Vergabeverfahren gebunden, wodurch mehrere Wochen Zeit gewonnen werden“, erläutert KSV-Vorstandsvorsitzender Jens Rose die jetzt gefundene Lösung. Da auf den Vorarbeiten und Preisvergleichen der Stadtverwaltung aufgebaut werden könne, sei dennoch sicher gestellt, dass durch den KSV eine gleichermaßen technisch wie wirtschaftlich solide Planung realisiert werde.

Der Vertreter des für die Sportförderung des Landes zuständigen Innen- und Sportministeriums, Professor Dr. Zielinski betonte: „Die Videowand ist eine nachhaltige, weit über die Deutsche Leichtathletikmeisterschaft hinaus nützliche Investition. Sie wird künftig nicht nur die Sportveranstaltungen im modernisierten Stadion aufwerten, sondern kann auch bei kulturellen Veranstaltungen, zum Beispiel bei Open-Air-Konzerten, sinnvoll eingesetzt werden.“ Zielinski ist optimistisch, dass nunmehr die ergebnisorientierte Sportpolitik des Landes gemeinsam mit den Partnern zum Erfolg führen werde.

Bürgermeister Kaiser abschließend: „Mit der Videowand wird das Sahnehäubchen auf die jetzt fertig gestellte Generalsanierung des einzigen hessischen Leichtathletikstadions gesetzt und sowohl sportliche als auch sonstige Großveranstaltungen werden für die Besucherinnen und Besucher noch attraktiver werden.“

 

 

 

 

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