Mit dem Karmannmobil an den Nord-Ostsee-Kanal und nach Plön.

Mit dem Karmannmobil an den Nord-Ostsee-Kanal und nach Plön.
( Die 6. Womo-Reise )
Nach einer schönen Zeit an der Ostsee, an der Schlei und in der kleinsten Stadt Deutschlands Arnis, fahren wir auf der B 203 weiter in Richtung Eckernförde. Um größere touristische Hotspots zu meiden, ändern wir die Pläne und fahren an den Nord-Ostsee- Kanal. Eine gute Entscheidung! Der 100 Kilometer lange Kanal verbindet die Nordsee mit der Ostsee und erspart der internationalen Schifffahrt knappe 250 Seemeilen ( ca.500 Km). Der NOK gilt weltweit als einer der meistbefahrenen künstlichen Wasserstraßen der Welt. Am Stellplatz in Schacht-Audorf bei Rendsburg finden wir noch eine Übernachtungsmöglichkeit. Der kleine und sehr saubere Stellplatz liegt direkt am Kanal und bietet Tag und Nacht schöne Sicht auf das Geschehen. Riesige Schiffe und Lastenkähne fahren fast im 10 Minuten-Takt vorbei. Diesen Platz werden wir uns für Zwischenstopps in Richtung Norden merken.
Weiter geht es auf der A 215 in Richtung Kiel, in die Holsteinische Schweiz. Dieses Hügelland ist in der letzten Eiszeit geformt worden, zahlreiche wunderschön gelegene Seen laden zum Verweilen ein. Zunächst halten wir in der Innenstadt von Plön und erkunden die Gassen der schönen Altstadt bis hoch zum Plöner Schloss aus dem 17. Jahrhundert. Übrigens befindet sich das Schloss im Besitz der Familie Fielmann. Hier schult die Fielmann Akademie als öffentliche Ausbildungsstätte der deutschen Augenoptik auf Schloss Plön jährlich mehr als 6000 Augenoptiker und Augenoptikerinnen. Vom Vorplatz hat man einen tollen Blick auf den großen Plöner See.  Nur 7,8 km² des Stadtgebietes sind Landfläche. Der Rest des Stadtgebietes verteilt sich auf elf Seen, die vollständig zur Stadt Plön gehören, und fünf weitere, an denen Plön einen Anteil hat. Komplett im Stadtgebiet befinden sich unter anderem die folgenden Gewässer: Behler See, Edebergsee, Höftsee, Großer Madebrökensee, Kleiner Madebrökensee, Schöhsee, Stadtsee, Suhrer See und Trentsee.
Nach einer kurzer Fahrt finden wir einen schönen Campingplatz am Vierersee bei Augstfelde. Große Stellplätze, Bade- und Bootsanlegestellen, gute Sanitärhäuser, ein kleiner SB Laden mit Brötchendienst machen den Aufenthalt hier perfekt. Bei herrlichem Herbstwetter können wir den See umrunden (8 Km ). Leider geht jeder Urlaub einmal zu Ende und wir müssen den Heimweg antreten. Wir nehmen uns vor, dieses Fleckchen Erden im Sommer noch einmal zu besuchen, um die zahlreichen Wassersportmöglichkeiten zu nutzen. Um Hamburg und den Elbtunnel mit seinen Staus zu umgehen, nehmen wir die Route über Bad Segeberg, Lüneburg und Ülzen, um später auf der A7 nach Kassel zu fahren. Zwischendurch machen wir in Lauenburg eine längere Pause, um die Altstadt mit vielen Sehenswürdigkeiten ( u.a. die Palmschleuse, die älteste erhaltene Kesselschleuse Deutschlands.  und das Elbschifffahrtsmuseum )zu besichtigen.

M.Kittner                                                  © Fotos: M.Kittner

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