Die erste documenta 14 Performance in Kassel

Langsam wird es interessant! Die documenta 14 ist inzwischen auch in ihrer Heimatstadt (!!) Kassel angekommen. Viel haben wir bisher noch nicht von Athen gelernt, oder?
Seit einigen Tagen werden in der Henschelhalle in Rothenditmold von internationalen „Näherinnen“ kleinere und größere, alte und neue Jutesäcke miteinander verbunden. Zum Teil mit Mundschutz gegen den groben Staub geschützt, vernähen die Frauen die unterschiedlichsten Jutesäcke mit groben Fäden und dicken Nadeln miteinander . Ibrahim Mahama aus Ghana, ein international bekannter Künstler ist der Auftraggeber. Vier Mitarbeiter des Künstlers sorgen vor Ort für die Koordination der Arbeiten und sollen dafür garantieren, dass die riesigen dann zusammenhängenden Bahnen zum Ausstellungsstart für das eigentliche Kunstwerk bereit sind. Mahama will mit dem Jutematerial die historische Torwache an der Wilhelmshöher Allee verhüllen. Diese Aufgabe wird alle Beteiligten vor schwierige Aufgaben stellen, da das historische Gebäude natürlich zu schützen ist und nicht alle Bereiche betretbar sind. Mehr zu diesem interessanten Projekt, das sehr an die Verhüllungsaktionen von Christo erinnert, gibt es zu gegebener Zeit in der NHR.
© Text: M.Kittner                                Fotos: M.Kittner

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