Christina Lux in der Kaufunger Stiftskirche

Christina Lux in der Kaufunger Stiftskirche

Ein besonderes Konzert nach langer Zwangspause ( Corona ) in der Kaufunger Stiftskirche.
Christina Lux betritt die Bühne und schon springt der Funke über. Zusammen mit Oliver George an Schlagzeug, Gitarre und Gesang ( er kann noch viel mehr!) spielt sie neue und altbekannte Lieder. Die beiden erreichten bei bekannten Liedern zum Teil ein ganz neues Hörgefühl. ( Christina würde vielleicht „Lauscherlebnis“ sagen.)
Genießt man zum Beispiel mein Lieblingslied „Meer“ mit geschlossenen Augen, hört und fühlt man Brandung, Meeresrauschen, Wind, Gitarrenklänge, Bässe, Rhythmus, wunderschönen Gesang mit einem einfühlsamen Text.
Es ist diese große, vielfarbige und sinnliche Stimme, die ebenso schmettern, wie zart schmirgeln kann, die ganz fein säuseln und tief und wuchtig werden kann, die einen nicht mehr loslässt. Während der Gitarrenwechsel unterhält Christina mit zum Teil tiefsinnigen Sprüchen:“ Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. Aber man muss auch losgehen!“OK, sie gab zu:“ Ist nicht von mir, ist von Kafka, aber gut, oder?“
Es ist die innige Poesie in ihren Songs, die den Lauschenden auf die Reise schickt durch „Luxland“ mitten in seine eigene Geschichte. Es ist ihre charismatische Bühnenpräsenz und ihre ungewöhnliche Art Gitarre zu spielen, die Christina Lux seit 25 Jahren zu einer kompromisslosen und wunderbar eigenwilligen Musikerin macht.
Die Songwriterin, Sängerin und Gitarristin Christina Lux brachte ihre erste CD 1998 heraus. Mitte 1980 begann sie mit Rockmusik, reiste durch die Welt des Jazz, landete in der multikulturellen A Cappella Band Vocaleros und begann 1996 ihren Weg mit eigenen Songs zu gehen. Aus all den Einflüssen hat die Autodidaktin einen Stil entwickelt, der zwischen Acoustic- Soul und Folk, zwischen Chanson und Improvisation leuchtet und tief berührt.
Mit ihrem Weggefährten Oliver George an Schlagzeug, Gitarre und Gesang hat sie das neunte Album „Leise Bilder“ produziert. Im Konzert lassen sich beide mit großer Spielfreude aufeinander ein und es ist erstaunlich, wie raumfüllend und intensiv nur zwei Musiker sein können.
M.Kittner                              ©Fotos: M.Kittner

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