MOMO – das wunderschöne Stück für die ganze Familie feiert Premiere.

MOMO – das wunderschöne Stück für die ganze Familie feiert Premiere.

Auch die zweite Premiere bei den 70.Bad Hersfelder Festspielen begeisterte.
Als würde das mitgehende Publikum die Akteure zu Höchstleistungen antreiben. Die Spielfreude riss das Premierenpublikum mit, und beim Schlussapplaus von den Sitzen.

Ein bezauberndes Theatererlebnis für die ganze Familie nach Michael Endes zeitlosem Klassiker mit viel Humor, Zauberei, Tanz und Musik von Wilfried Hiller in der Inszenierung von Georg Büttel kommt auf die Bühne der Stiftsruine.

Momo und ihre Freunde Beppo Straßenkehrer, Gigi Fremdenführer und viele mehr werden plötzlich mit Vertretern einer geheimnisvollen Zeitsparkasse konfrontiert, die den Menschen einreden, sie müssten Zeit sparen. Die Menschen beginnen, sich zu verändern, haben zum Beispiel keine Zeit mehr füreinander. Momo will das nicht akzeptieren und macht sich auf den Weg.

Die Besucher erleben eine Geschichte über Freundschaft und den Umgang mit der Zeit, voller Poesie und philosophischen Zwischentönen, die zeitlos und immer noch aktuell ist.

Beppo der Straßenkehrer zum Beispiel erklärt Momo, wie man an eine Aufgabe heran gehen sollte: „Manchmal hat man eine sehr lange Straße vor sich. Man denkt, die ist so schrecklich lang; das kann man niemals schaffen, denkt man. Und dann fängt man an, sich zu eilen. Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst du? Man muss nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich. Und immer wieder nur an den nächsten.– Dann macht es Freude; das ist wichtig, dann macht man seine Sache gut. Und so soll es sein.”
Zum Inhalt:
Momo, das Mädchen mit den Sternenaugen, lebt in einem Amphitheater in der Nähe der Stadt und verbringt glückliche Tage mit ihren Freunden Beppo Straßenkehrer, Gigi Fremdenführer und den Kindern aus der Umgebung. Momo hat eine besondere Gabe: Sie kann gut zuhören und damit andere trösten. Plötzlich tauchen graue Frauen und Herren, die Agentinnen und Agenten einer „Zeitsparkasse“ auf. Während die Menschen immer hektischer werden, vergessen sie, im Jetzt zu leben und das Schöne zu genießen. Momo spürt die Kälte, die dadurch aufkommt, und will etwas dagegen tun.
Kann Momo mithilfe der Schildkröte Kassiopeia den Weg zum geheimnisvollen Meister Hora, dem Hüter der Stundenblumen, finden und den Menschen ihre verlorene Zeit zurückbringen?

Michael Ende gab seinem Roman den Untertitel DIE SELTSAME GESCHICHTE VON DEN ZEIT-DIEBEN UND VON DEM KIND, DAS DEN MENSCHEN DIE GESTOHLENE ZEIT ZURÜCKBRACHTE. Das Buch ist mit weltweit über sieben Millionen verkauften Exemplaren nach der UNENDLICHEN GESCHICHTE das erfolgreichste Werk Endes und wurde 1974 mit dem Deutschen Jugendbuchpreis ausgezeichnet.

Janina Stopper spielt Momo, Günter Alt ist Beppo Straßenkehrer.

Außerdem spielen Nadine Germann, Otto Beckmann, Andreas Bittl, Thomas Pfertner, Veronika Hörmann, Anna Knott, Pia Kolb, Aki Tougiannidis, Kiara Brunken, und die Band der Bad Hersfelder Festspiele unter der Leitung von Christoph Wohlleben.

Gut gelaunt, ein wenig durchgefroren, aber auch zum Nachdenken angeregt machten sich die Premierengäste auf den Heimweg.
Info: Presseservice der Festspiele / M.Kittner            © Fotos: M.Kittner

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